Blog

»Here you can find articles by and comments or news from the Cridon-Team on a wide array of issues related to innovation and creativity, as well as inspiring or thought-provoking quotes and pictures! We invite readers to participate in the debate and give us their feedback and input! You can also subscribe to our blog!«

Wer im Leben keine Zeit hat, verläuft sich

Wer im Leben keine Zeit hat, verläuft sich

Abraham Lincoln

Wer sich keine Zeit nimmt, um wichtige Entscheidungen vorzubereiten, läuft Gefahr, falsch zu entscheiden. Die Kunst ist, dann auch zu entscheiden.

Der 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (1865 ermordet) gilt als einer der bedeutendsten Präsidenten der Vereinigten Staaten. Abraham Lincoln war gegen die Sklaverei. Elf Staaten traten deswegen aus der nordamerikanischen Union aus und gründeten die konföderierten Staaten von Amerika. Abraham Lincoln gewann mit den Nordstaaten und der republikanischen Partei  den darauffolgenden Sezessionskrieg, setzte die Wiedervereinigung der USA durch und schaffte die Sklaverei ab.

Abraham Lincoln verläuft sich nicht
Bild: Wikipedia

Abraham Lincoln hatte auf diesem Weg jede Menge schwierige Entscheidungen zu fällen. So war es nicht klar, dass die Nordstaaten den Sezessionskrieg gewinnen könnten, denn die demokratischen Südstaaten verkörperten das von England unterstützte Establishment. (more…)

Der Friendly User Test arbeitet mit guten Kunden im Echtbetrieb

Friendly User-Tests nutzen reale Kunden oder User um ein neues Angebot so zu testen, als ob es gestartet worden wäre. Dies erlaubt es, valide Testdaten zu erhalten, auch wenn ein Angebot noch Schwachstellen hat.

Friendly User sollte nicht mit User Friendly verwechselt werden.  Während User Friendly einfache, bequeme oder praktische Angebote bezeichnet, bezieht sich “Friendly User” auf einen Nutzer, der freundlich gesinnt ist. Dies ,  erreicht man, indem man mit ausgewählten Kunden (Friendly User) einen Testvertrag abschließt. Die Bezeichnung “Friendly User Test” wird hauptsächlich im deutschen Sprachraum verwendet. Im englischen Sprachraum hat sich die Bezeichnung Customer Trial eingebürgert, was dem tatsächlichen Verlauf dieser Tests schon eher Rechnung trägt, denn zum Testende sind die Kunden nicht immer freundlich.

Cridon-Women-in-Home-surfing

Customer Trial lässt die zweite Bedeutung etwas mehr erkennen. Friendly-User erlauben es, das Produkt oder den Service zu behandeln, als ob offiziell gestartet worden wäre. Dieses Vorgehen ermöglicht es valide Testdaten zu erhalten, und gleichzeitig letzte Schwachstellen im Angebot zu identifizieren, oder bekannte Probleme zu beheben. Dazu benötigt man keine gesonderten Produkte oder Testumgebungen, weil man im Echtbetrieb  arbeitet. (more…)

Der Markttest liefert Ergebnisse zu allen Facetten eines Angebots

Ein Markttest entspricht dem Probestart eines Angebots für einen definierten Testmarkt mit echten Kunden. Damit liefert der Markttest die besten Ergebnisse zur Vermarktung eines Produkts oder eines Service.

Viele lokale Märkte oder Hersteller von FMCG (Fast-Moving Consumer Goods) praktizieren seit langem Markttests, indem sie eine neues Angebot für eine gewisse Zeit in wenigen Märkten anbieten und messen, wie sich diese verkaufen. Die Service und High-Tech Industrie hat diese Tests bereits vor über einem Jahrzeht übernommen. Heute ist der Name Markttest möglicherweise irreführend, den genau ein ähnliches Prinzip wird in modernen Methoden, wie der Lean-Start-Up Methode, verwendet, um herauszufinden, wie sich ein neues Angebot verkauft.

Ein Testkunde, der Test-User, ist ein echter Kunde, kein friendly-User. Entsprechende Sorgfalt ist von Nöten, denn unzuriedene Menschen äußern Kritik schneller als zufriedene Kunden loben.

Der Testmarkt ist eingeschränkt auf wenige Lokationen um das Risiko im Falle des Scheiterns zu minimieren ubnd ggf. regionale Unterschiede zu prüfen. Dies ist ein Unterschied  zu modernen Methoden, bei denen ein höheres Risiko akzeptiert wird um schneller zu werden.

Markttests sind nicht immer empfehlenswert. Wenn das Angebot selbst aufwendig entwickelt werden muss, sollte man bereits vor der Markteinführung wissen, wie gut die Absatzchancen sind.

(more…)

Arten von end-to-end Tests

Mit end-to-end Tests können wir prüfen, ob ein neues Angebot technisch funktioniert, ob es angenommen wird, und wo es sich wie verkaufen lässt. Dadurch steigt die Qualität eines Angebots.

Es gibt viele Arten von end-to-end Tests. Manche helfen, die Funktion einer Prozesskette oder eines Produkts bis ins Detail aus Sicht des User, des Nutzers, zu prüfen – diese Tests sind aufwendig. Andere Tests messen, was der Kunde macht. Gerade durch die Digitalisierung wurden diese Tests immer einfacher – sie sagen allerdings weniger aus, als komplexe Tests.

Arten von end-to-end Tests

Alle end-to-end Tests sollten sich an Kunden orientieren. Einerseits ist dies die Definition von end-to-end Tests. Andererseits fällt so auf, was fehlt, bzw. welche bestehenden Funktionen unnötig sind. Man Kunden auch als interne Kunden definieren: Adminstratoren, Produkt-Manager, Marketiers – sinnvoll ist dies nicht, denn für den Geschäftserfolg ist entscheidenter, was Nutzer sagen: User Experience.

Abhängig von den Gründen einen end-to-end Test durchzuführen, und der Zeit, die bis zum dem Start des Angebots verbleibt, ergeben sich verschiedenen Möglichkeiten für einen Test. Entscheidend ist zu erkennen, dass Komplexität Ihren Tribut fordert. Je komplexer die Organisation und die Systeme sind, desto weniger Zeit kann gewonnen werden, wenn man direkt zu höheren Stufen von end-to-end Tests übergeht, denn Probleme werden sich dann häufen.

(more…)

Definition von end-to-end Tests

End-to-End meint von Anfang bis zum Ende und bezieht sich darauf, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung im Gesamten betrachtet ist. Eine Aktion des Kunden muss eine Antwort (an den Kunden) zur Folge haben.

End-to-End Tests sind sinnvoll, wenn Produkte oder Dienstleistungen unter Zeitdruck mit guter Qualität gestartet werden sollen. Je nach Ausprägung lassen sich mit End-to-End Tests die gesamte Organisation, einzelne Prozesse oder reine Systemlandschaften testen.

Definition von end-to-end Tests

Vor allem High-Tech-Service Industrien (wie die Telekommunikation, oder die Finanzbranche) sind gekennzeichnet durch starken Wettbewerb, viele unterschiedliche Produkte, Schnelllebigkeit und hohen Preisdruck. In solchen Umgebungen ist es oft nicht möglich, eingeführte und fehlerhafte Produkte ohne Imageschaden während des Betriebs zu optimieren. In solchen Fällen sollte man sich vor der Einführung von Neuerungen die Zeit nehmen, Prozesse von Anfang bis zum Ende, End-to-End, zu testen. (more…)

Gute Servicequalität zeigt sich im Service-Check und im Service-Test

User Experience lebt vom Produkt und vom Service. Letzterer lässt sich so testen dass wertvolle Eindrücke entstehen, die über reine Zahlen hinausreichen, so dass die Servicequalität beurteilt werden kann.

Die meisten Unternehmen beurteilen die Servicequalität anhand von Zahlen, die aus Umfragen oder aus Indikatoren gewonnen werden, die vom operativen Betrieb abgeleitet sind. Diese quantitativen Methoden spiegeln lediglich den Blick der Unternehmens wieder und sind hilfreich zur wirtschaftlichen Beurteilung. Es gibt zwar seit Jahren Ansätze, diese Zahlen besser zu erheben und zu interpretieren – NPS, der Net Promotor Score ist ein Beispiel, Big Data Analytics ein anderes. Letztlich bleiben dies aber quantitative Methoden.

Ist Servicequalität quantitativ messbar?

Wir leben in einer Welt aus Zahlen, und mit diesen kann man vieles messen. Auch Servicequalität. Das Ziel solcher Methoden ist aber immer, möglichst objektiv zu berichten.

Wir Menschen sind subjektiv. Unsere persönlichen Empfingungen, unsere Meinungen werden von quantitativen Methoden kaum erfasst. Immerzu wird versucht, User durch die selben Fragebögen zu navigieren. Kunden, die wie ich sagen möchten, was sie stört, wird dazu nicht die Möglichkeit geboten. Übersehen wird, dass jeder User, jeder Kunde ein Netzwerk hat, dem er seine Erfahrungen berichtet, auch wenn diese quantitativ nicht erfasst sind.

Service-Check

Der Service-Check versucht ein generelles Bild des Service zu beschreiben, dass nicht nur quantitativ erhoben wird.

Dazu zählt, mit Kunden zu leben und deren persönliche Empfingungen zu teilen und besser zu verstehen. Der Marketingexperte Martin Lindstrom beschreibt eindrücklich, wie er bei Kunden auf der Couch liegt.

Auch kann man Profile typischer User – Personas – erstellen, und diese über alle Touch-Points hinweg begleiten. Gerade die nichtrepräsentative Auswahl der Personen birgt das Potential für überraschende Erkenntnisse.

Service-Test

Bei “Service -Tests” denken viele Manager an “Mystery Shopping”.  Zunehmender Beliebtheit erfreut sich diese Verwendung “verdeckter” Kunden, die sich nicht als Testkunden zu erkennen geben.

Allerdings sind die Erfahrungen mit Mystery Shoppern nicht immer die besten. Denn vor allem Call Center testeten so auch die eigenen Mitarbeiter und gaben dies erst beim Jahresgespräch zu erkennen. Mittlerweile sind Mystery Calls aber ein weit verbreitetes Mittel um z.B. Benchmarkstests durchzuführen die verschiedenen Dienstleister miteinander vergleichen.

Ein umfassender Service Test verwendet deshalb nicht nur verdeckt operierende Menschen, sondern orientiert sich auch an anderen Prinzipien, wie die hier beschriebenen Friendly User-Tests . Außerdem berücksichtigen sie alle Touch-Points mit Kunden und nicht nur ausgewählte.

(more…)

Der Feldtest prüft praxistaugliche Produkte unter Realbedingungen

Ein Feldtest testet ein Produkt oder einen Service unter nicht manipulierten Bedingungen. Meistens wird versucht, Informationen zum Nutzen der Kunden zu gewinnen. Manchmal wird ein Feldtest auch durchgeführt, um technische Systeme im Betrieb zu prüfen.

Die Testteilnehmer sind echte Kunden und User und waren füher meistens über den Feldtest informiert. Als Nutzer werden sie nicht für die Teilnahme an einem Experiment entlohnt, können allerdings an der Verbesserung während der Testphase mitwirken.

Heute werden Feldtests häufig durchgeführt ohne Nutzer zu informieren und heißen dann meistens anders – z.B. A/B/n -Test im e-Commerce Umfeld. Dadurch können Varianten im laufenden Betrieb geprüft werden.

(more…)

Das Geheimnis der guten Idee – mit 10 Tipps einfach kreativ sein

Finden Sie es schwer, kreativ zu sein und gute Ideen umzusetzen? Kreatives Arbeiten ist einfach, wenn man weiß wie. Ich lüfte das Geheimnis guter Ideen mit den zehn wichtigsten Tipps – im Wesentlichen sind diese meinem Buch „Innovationsstau in Deutschland“ entnommen!

Der kreative Prozess

Wenn Sie Ideen suchen, dann suchen Sie meist die schnelle Inspiration zu einer fertigen Lösung. Die schnelle Lösung ist selten die Beste: wenn Sie eine gute Idee finden und umsetzen wollen, dann sollten Sie einen kreativen Prozess für sich finden..

Der Begriff „kreativer Prozess“ ist nicht klar definiert. Wissenschaftler verstehen etwas Anderes darunter als Designer, deren Vorstellung sich wiederum von Künstlern unterscheidet. Hier habe ich eine praktisch erprobte Melange aus wissenschaftlichen Erkenntnissen beschrieben.

Sie sollten diesen kreativen Prozess schnell anwenden, und nicht bei einem Schritt lange verharren. Sind Sie nach einem Durchlauf des kreativen Prozesses nicht zufrieden, dann beginnen Sie einen neuen Durchlauf. Nach jedem Durchlauf werden Sie näher am Ziel sein, als zuvor. So nähern Sie sich der besten Idee an, wie bei einer Spirale. Lassen Sie sich nicht entmutigen, probieren Sie es mehrfach aus und finden Sie Ihre eigene Methode.

Der kreative Prozess
Der kreative Prozess

Ob Sie Ideen für ein Foto, einen Gutschein, ein Start-Up oder ein Unternehmen finden wollen, der Unterschied ist gering. (more…)

Vergessen Sie Brainstorming: Welche Methoden Gruppen kreativ werden lassen!

Brainstorming wurde vor 70 Jahren erfunden. Seit 50 Jahren ist der Nutzen von Brainstorming wiederlegt. Sparen Sie Zeit indem Sie auf Kreativmethoden setzen, die für Gruppen funktionieren: Training, Software, und bewährte Formate!

Heutige Kreativitätstechniken bauen meistens auf zwei Annahmen auf: Gruppen sind kreativer als Individuen und man hat mehr Ideen, wenn man sich anstrengt. Aber einzelne sind kreativer als Gruppen, und Ideen kann man nur schwer erzwingen. Dieser Artikel beschäftigt sich damit, was Gruppen tun können um kreativer zu werden. Der Artikel „Wie Sie gute Ideen finden“ beschreibt, was Sie selbst tun können.

Mehr zu diesen Themen finden Sie in meinem Buch „Deutschland im Innovationsstau“!

Was ist Brainstorming? Das Ende des “Kreativ-Workshop”

Seit langer Zeit ist Brainstorming die beliebteste Methode für Kreativität und Innovation im deutschsprachigen Raum. Der Begriff geht auf Alex Osborn zurück. Er gründete 1919 zusammen mit Partnern eine Werbeagentur, die später zu BBDO wurde (er steht für das „O“) und heute eine der weltweit erfolgreichsten Werbeagenturen ist. Osborn hat die wesentlichen Punkte für erfolgreiches Brainstorming zusammengetragen:

  • Erzeugen Sie so viele Ideen, wie Sie können
  • Kritisieren Sie die Ideen Anderer nicht
  • Fahren Sie freihändig und teilen Sie auch verrückte Ideen mit
  • Assoziieren Sie frei und phantasieren Sie über bereits bestehende Ideen
Brainstorming
Brainstorming

Seit 50 Jahren gibt es Belege dafür, dass diese Technik mehr schadet als nützt. Donald Taylor, Paul Berry und Clifford Block schrieben 1958 über dessen Nutzen: „Does Group Participation when using Brainstorming facilitate or inhibit Creative Thinking?“ Ihr Urteil, zusammengefasst von Jochen Paulus von Bild der Wissenschaft:

(more…)

Wie findet man gute Ideen?

Über Kreativität und Kreativitätstechniken wird viel geredet und geschrieben. Die wenigsten Beiträge basieren auf wissenschaftlichen Fakten und fundierten Erfahrungen. Für gute Ideen benötigen Sie stressfreie Zeit, Ihr Gehirn, Ihr Wissen und freies Denken.

Bemerkenswert ist zunächst, dass wir nicht genau wissen, wie unser Gehirn kreativ ist – wir wissen nicht genau, wie Menschen Ideen bekommen. Es gibt dazu einige aktuelle Forschungsvorhaben, aber noch sind wir auf Beobachtungen angewiesen.

Stop für neue ideen
Stop für neue ideen

Gute Ideen entstehen, wenn wir eine “Regeltätigkeit” ausüben. Dann beginnt unser Gehirn Wissen frei zu kombinieren.

In diesem kurzen Satz stecken vier Dinge, die es in sich haben: Gute Ideen, Ihr Gehirn, Regeltätigkeiten, Ihr Wissen und frei zu kombinieren. (more…)

Ideas: Thousands of companies have this major asset – and never use it!

This post is published on the Blog of Qmarkets.

Whether you optimize your business, strive to win new customers, invent the latest product or simply try to innovate – ideas help. However few companies trust ideas of their crowd and the huge potential that they offer is wasted.

Have you got symptoms of idea bla-bla?

Many people dream of the next big idea – but only of this big and winning one. Other ideas are rarely welcome, since they threaten to disturb normal business without a clear way to success: idea bla-bla!

Since the 18th century breakthroughs of Immanuel Kant, rationality has been regarded as an important instrument which controls the mind, establishes borders, and identifies constraints. Our mind, combined with the power of judgment, leads to rationality. Creativity is for morons. But this view of creativity is outdated – our mind is not always rational.

Ideas are a powerful tool. The computer scientist Douglas Hofstadter says: “We like to view our thinking as rigorous and imperturbable. Something that leads us from truth to truth. Mathematics for this reason is considered as terrain of pure thinking. In reality mathematicians accept vague intuition and ideas as guidance. Only after this they argument rationally and close gaps. At the end they omit all the intuitive steps which leaded to the result.“ Analogies show us the way!

Six major problems of ideation – which ones do you want to resolve?

When accepting that ideas are a powerful instrument for day-to-day business people face a problem: how does creativity work?

Oftentimes a brainstorming is done, many ideas are scribbled onto a poster and contributors are happy with the great result. People do not realize that they could have achieved an even better outcome.

I collected six ways to spur creativity in your company and increase your business success:

Not enough ideas

The Nobel laureate Linus Pauling knows: “The best method to have a good idea is to have many ideas”.

Studies show that the number of ideas increases dramatically when people try to have ideas before they discuss with others. To relax and do something very familiar, like taking a shower, moving the lawn or go running on a well-know trail, makes ideas pop up in our minds.

mow-lawn-rasen-maehen

(more…)

What you should know about Industry 4.0

Around 2011 German government and industry establishment took the challenge of digital transformation the same way they faced all major risks in the recent past: Wait and see and prepare a bold marketing message. But Industry 4.0 may not be so bold and there may be better ways to be digitally successful.

Who talks about Industry 4.0 these days?

“We must deal quickly with the fusion of the online world and the world of industrial production. In Germany, we call it Industrie 4.0”

German chancellor Angela Merkel said at the world economy forum in Davos – in 2015. She was concerned that “the leaders in the digital domain will take the lead” in the most important sectors in Germany. Since 2013 industry 4.0 is penetrated with large marketing budgets throughout Europe.

Industry 4.0 and digital transformation

Interestingly enough, only a year later the world economy forum 2016 talks about health such as cancer, and being alive in 2100, the further progression of nations like China and Russia, refugees, the Arabic world and digital transformation. Industry 4.0 is only mentioned in side notes. Even better, Industry 4.0 is quickly changing its meaning and must serve as a replacement for everything associated to digital transformation like the “internet of things”.

Is Industry 4.0 important?

(more…)

» Tomorrow belongs to those who can hear it coming «

David Bowie

» Tomorrow belongs to those who can hear it coming «

David Bowie’s sudden death took us by surprise, but he heard it coming. An occasion to look on how he saw the future. He started as early as 1971 to comment on it with his song changes, recommending to “turn and face the strange”:


Changes, 1971

David Bowie has probably been one of the best sources in order to understand whom the future belongs to. He changed often and mostly with success, not only his dresses, but also his music to adapt to trends he heard early.

Others believed that “the future belongs to those who prepare for it today”, Malcolm X, or “to those who believe in the beauty of their dreams”, Eleanor Roosevelt. Some are even convinced they know whom it belongs to: “the present is theirs; the future, for which I have really worked, is mine.”, Nikola Tesla, or “a lot of people think the future belongs to China”, Jon Meacham.

“The future starts today, not tomorrow”, Pope John Paul II, and it is wise to consider this, because even if you “try to prevent it”, Ray Bradbury, “a person often meets his destiny on the road he took to avoid it”, Jean de La Fontaine.

It looks like most of us “don’t know what is going to happen tomorrow”, Eminem, except if you are a “superforecaster” as Philip Tetlock and Dan Gardner put it.

“I don’t know where I’m going from here, but I promise it won’t be boring”, David Bowie

***

Mehr zum Thema im Buch von Jürgen Stäudtner:

DiI-2V3-buttonweb

Ideas in a shark tank – nine strategies for selling your bright ideas

This article has been written by Robert B. Tuckers and has originally appeared on the blog Innovation Ressource titled: Nine ideas for selling your bright idea.

Ideas are the most important currency of future enterprises and many people elaborate on how we best can get them, improve them or simply make them happen. But less people are concerned about how to best judge whether an idea or a project will be successful. There are theories and books about this subject, but In todays organizations more often than not, the idea or project will be implemented which is best sold.

We see this situation more and more in TV: founders present their ideas and try to get funding. Also this increasingly happens inside of firms. One guy gets the praise, the others of done a lot of preparation for nothing.

Two articles caught my interest today, dealing with the question to do exactly that: sell an idea. The shown one, written by Robert B. Tucker, and a shorter one of Doug Collins: Going Once, Going Twice, Going Three Times: Selling Your Idea http://www.innovationmanagement.se/2015/11/12/going-once-going-twice-going-three-times-selling-your-idea/

Robert B. Tucker writes:

Such “idea bake-offs are part of a growing trend. In my travels of late, a surprising number of client companies are using Shark Tanks to elicit ideas from the troops, make real-time “go” or “no-go” decisions, and have some laughs in the process. (For my readers outside the United States, Shark Tank is a popular reality television series where contestants pitch their startup ideas to a panel of “shark” investors, often with lots of drama adding up to high ratings).

But whether you’re about to appear on Shark Tank, or just want to improve your effectiveness in this arena, here are my favorite tips to greater selling success:

Realize that selling ideas is an essential skill.

The days of top down, command-and-control leadership are over. These days, gentle persuasion or “leading from behind” is the new imperative, and “building the buy-in” (gaining alignment and support for a decision, idea or direction) is a vital part of the innovator’s toolkit. CEOs must sell their ideas to the board. Managers must sell their ideas to their teams and to senior managers and sponsors. Parents must sell their ideas to their offspring. And spouses should know how to sell their ideas to each other (“honey, don’t you think it would be fun to vacation in St. Croix this spring? There’s an incredible offer that just came in the mail.”)

Do your homework.

Before you try to sell an idea to others, sell yourself first. Gather the facts. At Gore-Tex maker WL Gore and Associates, they ask three questions of any potential opportunity: is it real? Can we win (if we take this to market)? Is it worth it? Think your idea through from these perspectives and size it up objectively. Do the necessary research as if your reputation depends on it, because it does. Be able to concisely summarize your concept from the standpoint of the user problem it solves and the opportunity it creates.

Consider timing.

You’re excited about the idea because, well, it’s your new baby. It’s natural to fall in love with your ideas, but is now the time to try and gain support to build and launch it? Would waiting till the end of budget season make more sense? Do you need to plant more seeds and talk up the idea informally before proposing it before the board? Decide on the best time to pitch the idea, and keep in mind that timing is everything, especially when selling ideas.

Focus on what’s in it for them.

“We invent by starting with the customer and working backwards,” Amazon CEO Jeff Bezos told an interviewer. “The other guys (competitors) start by asking ‘what are we going to get out of this if we launch this idea?’” It’s never too early to ponder issues having to do with end-user value; what’s in it for them if they adopt and use your idea? Does your concept make their lives better, give them greater choice, simplify or increase speed? Does it help the company cut costs or improve engagement? The best idea evangelists focus on elucidating an idea’s benefits, the worst fixate on features and get lost in the weeds.

Keep it simple.

Don’t overwhelm your idea-buyer with too many details, don’t slip into jargon that is familiar to you but Greek to your customer, and above all, avoid needless complexity. Concentrate on making the complex simple and understandable to the layperson, realizing that even the insiders will appreciate your gift at communication. If you can’t explain the essence of your idea in a few simple sentences, you haven’t thought it through sufficiently. If it’s a complex idea, come up with a metaphor.

Help others visualize your idea.

A picture is worth a thousand words, and a prototype can be worth a thousand pictures. A story illustrating some aspect of your idea, or a testimonial of how the idea is already in use elsewhere, can be of benefit in emotionalizing your audience. The more others truly understand your idea, the deeper their support. People don’t buy what they don’t understand, and social science research demonstrates that people are reluctant to admit that they are confused, and will go along silently without understanding. Make it a point to KISS: keep it simple stupid! Build a rapid prototype, create a stellar pitch deck (PowerPoint slides), or just sketch your idea out on a whiteboard, if that’s all you’ve got. They help people “see” your idea, and you help people come around to your way of thinking.

Customize your communication style.

How you sell an idea will depend to a great extent on the person or persons you’re selling it to. If you’re pitching to a numbers-obsessed idea selection team, that’s different audience than to a CEO whose goal is higher growth.

Welcome feedback.

If the idea checks out after you’ve done your homework, try out your pitch on trusted colleagues first to get the bugs out. Then, invite tough critics to poke at it and see if they can rattle you. If they can, you’ve got further homework to do to win. You can’t allow yourself to get defensive when they criticize your idea. You may not like what they have to say but realize their job is to discover flaws now rather than after you’re further along in the development stage. Think of these panelists as being on your side. Their feedback not only keeps you from overlooking weaknesses or better alternatives, but your openness and positive, humble attitude builds trust.

Be open to input.

One of the best ways to build support for your idea is to share it with others and ask for their suggestions on how it could be made even better. If you’ve thought it through and done your initial homework, you’ve earned the right to ask for their support and guidance. People love to give suggestions for improving an idea, and feel a sense of pride (and greater ownership) if they’ve helped shape your idea.

What do you think?

 

 

An Overview on Business Innovation Strategy Types

Identifying the best way to innovate must include an analysis of the best business innovation strategy. This helps to focus resources on a common objective, to avoid ballast, and it also increases the likelihood of successful innovation. However, it is difficult to get an overview on available and proven techniques because many different classifications are around.

When building the innovation profiler “Innovate you” we were assessing different innovation classifications in order to come up with senseful business innovation strategy types and meaningful recommendations. I think we found a reliable classification among the overwhelmingly many types, styles and categories which can be found in literature. In the following we show where our classification comes from, how it can be detailed and how it fits to other approaches.
This Article has also been posted on Blogging Innovation.

Economically successful Innovation Styles

I decided to adopt the business innovation strategy nomenclature which Booz & Company defined in their well known Innovation 1000 survey. This classification provides only three innovation types, which makes it easier to understand the complicated matter.
Booz-Cridon-Innovation-Styles (more…)

The new Wilhelminian Era – a transculturation towards more innovation

The financial agenda has rarely paid off in most of the executive suites during the last 15 years. Viewed from a long-term perspective, we are closer to a new boom, a new Wilhelminian Era, than we are to recession. We have to risk more and, in addition, need to be more innovative.

Do we have a recession or will we have an economical boom? That’s the crucial question of our time which reappears after major events each year: euro or other financial crises, hurricanes or tsunamis, exploding nuclear power stations and the global warming get to us.

The answer to this question is closely associated with our perception of the economical trend: once again we have to risk more and the need to become more creative as well as innovative has grown substantial. We have mostly heard of a company’s financial agenda in the last 15 years – opening with the question of Shareholder Value, followed by Mergers & Acquisitions and finally hitting a dramatic shrinkage of funds.

Was it worthwhile in the end? Let us take a glance at the MSCI World Index (in Euro):

(more…)

Need Seeker Innovation at Matterhorn

See this article also at Innovation Excellence.

You think Matterhorn is boring? Think again!

I have 600 skydives, most of them head-down. I have been climbing mountains – to 5642 meters. What you see if you check the following videos is breathtaking. Even 10 years ago I would not have believed such unbelievable action could take place.

And, it is a perfect example of the most promising innovation strategy: Need Seekers. All of the following examples look like being technology driven innovation. Yes, it is true – and no, the technology would not exist without the need of these guys – the need for speed:

Jeb Corliss flying the Matterhorn

When I started skydiving in 1998 or so, Patrick de Gayardon set new standards by flying the Grand Canyon with a wing suit. Jeb Corliss now set a new benchmark by flying the Matterhorn:

Jeb makes use of the technical progression of wing suits. Patrick developed this wing suits initially and all subsequent development was done by skydivers as to my knowledge. They made technology fit their need.

(more…)