Operational Readiness bedeutet, dass die Organisation und das Produkt oder der Service betriebsbereit sind. Die meisten Unternehmen definieren dies formlos, aber bei komplexen Geschäftsprozessen und/oder einem komplexen Angebot ist es sinnvoll sich explizit damit zu befassen, damit die gewünschte Qualität direkt beim Start des Produkts oder des Service erbracht werden kann (siehe White-Paper zu Prozesstests).
Der Operational Readiness Test (ORT) prüft die Betriebsfähigkeit und führt zur Vertriebsfreigabe.
Der Terminus Operational Readiness ist dem amerikanischen Militärjargon entlehnt, und fand zunächst kommerzielle Anwendung in der Atomindustrie. Daher rühren die sehr militärisch klingenden Bezeichnungen. Im anglizstischen Sprachraum ist Operational Readiness ein gängiger Begriff im Projektmanagement.

Marketingperspektive
Der Operational Readiness Test (ORT) stellt den Abschluss der Produktentwicklung dar. Mit der Erklärung der Betriebsfähigkeit (RfS: Ready for Service, angelehnt an RfA: Ready for Action, kampfbereit) wird das Produkt oder der Service zur Vermarktung freigegeben.
ORTs sollten deshalb eng von Marketing und Vertrieb begleitet werden.
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Das Cridon Angebot
Da sich Operational Readiness auf alle operativen Einheiten und alle Systeme, sei es in der IT oder der Technologie bezieht, kann man sich an zentraler Stelle nicht mit allen Einzelheiten befassen. Deshalb prüft der Operational Readiness Test (ORT) meist wesentliche Elemente aus Kundensicht.
Da der ORT meist kurz vor Vertriebsstart durchgeführt wird, ist der Zeitdruck meist hoch. Es empfiehlt sich dann, einen “War Room” einzurichten, in dem der Fortschritt bei der Lösung der wichtigsten Probleme regelmäßig und häufig diskutiert wird.
Unser High-Level Projektplan
Ziel definieren
(Test-)Kunden akquirieren
- Zielgruppe definieren und “n” ermitteln
- Testpersonen ermitteln und einladen
(Test-)Kunden binden
- Testvertrag abschließen
- Termin fixieren
Test planen
- Testcases und/oder Testszenarien definieren
- Ggf. Testdaten vorbereiten
- Fragebogen gestalten und abstimmen
- Erwartete Ergebnisse definieren
- Testpunkte definieren
- Testfahrplan erstellen
Produkt oder Service bereitstellen
- Systeme zum Test bereitstellen
- Organisation zum Test bereitstellen (Launch)
- Verkaufskanal an Testkunden kommunizieren
- Ggf. Shop, Regale, Verpackungen vorbereiten
Auswertung des Tests vorbereiten
- Berichte und Statistiken anfordern
- Trackingsoftware konfigurieren
Test durchführen
- Testfahrplan abarbeiten
- Testplattformen nutzen
Test auswerten
- Protokoll erstellen
- Zahlen prüfen und auswerten
- Fehler notieren, priorisieren und lösen
Analyse und Empfehlung erstellen
- Ergebnisse interpretieren
- Handlungsempfehlungen auszeigen
Unsere Erfahrung
Jürgen H. Stäudtner hat bei mehreren großen Telekommunikationsunternehmen ORTs begleitet. Er leitete auch das Team “Operational Readiness” bei o.tel.o communications zum Start von Voice Pre-Selection.
Expertenwissen bei der
- Definition erreichbarer Testziele und präziser Testplanung
- Testdurchführung
- Auswertung und der Analyse des Tests und dem Ableiten von Empfehlungen
Anmerkungen
Risiko
Bei dem Einsatz eines Operational Readiness Test gibt es wenige Risiken. Er ist sinnvoll, aber er kostet Zeit und Geld. Die Hauptrisiken bestehen darin, dass
- der Markteintritt verzögert wird, wenn der Test nicht professionell organisiert ist.
- deutlich wird, dass das entwickelt Produkt oder der Service nicht den Anforderungen entspricht,
Verantwortung
Produktmanagement oder Produktentwicklung.
Alle operative Abteilungen und alle Systeme und damit technischen Abteilungen müssen zuarbeiten.
Voraussetzungen
Produktive Umgebungen.
Klare Definition der Kriterien zu Erklärung der Betriebsbereitschaft im Vorfeld des Tests.
Zustimmung der gesamten Organisation.
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