Schlagwort-Archiv: Analyse und Strategie

D3 Define – Analyse und Strategie

» Tomorrow belongs to those who can hear it coming «

David Bowie

» Tomorrow belongs to those who can hear it coming «

David Bowie’s sudden death took us by surprise, but he heard it coming. An occasion to look on how he saw the future. He started as early as 1971 to comment on it with his song changes, recommending to “turn and face the strange”:


Changes, 1971

David Bowie has probably been one of the best sources in order to understand whom the future belongs to. He changed often and mostly with success, not only his dresses, but also his music to adapt to trends he heard early.

Others believed that „the future belongs to those who prepare for it today“, Malcolm X, or „to those who believe in the beauty of their dreams“, Eleanor Roosevelt. Some are even convinced they know whom it belongs to: „the present is theirs; the future, for which I have really worked, is mine.“, Nikola Tesla, or „a lot of people think the future belongs to China“, Jon Meacham.

„The future starts today, not tomorrow“, Pope John Paul II, and it is wise to consider this, because even if you „try to prevent it“, Ray Bradbury, „a person often meets his destiny on the road he took to avoid it“, Jean de La Fontaine.

It looks like most of us „don’t know what is going to happen tomorrow“, Eminem, except if you are a „superforecaster“ as Philip Tetlock and Dan Gardner put it.

„I don’t know where I’m going from here, but I promise it won’t be boring”, David Bowie

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» Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, fünfzig, um schweigen zu lernen. «

Ernest Hemingway

Worte können Freude bereiten, sie können motivieren, zusammenschweißen oder die Welt erklären. Eine gute Unterhaltung bindet Menschen aneinander. Hemingways Zitat legt nahe, dass Schweigen ein Zeichen von Reife ist. Nicht immer ist das so, es gibt schweigsame Menschen, denen es schwer fällt zu sprechen. Dieser Artikel ist für alle anderen gedacht.

Jeder kennt die Situation: ein falsches Wort zum unpassenden Zeitpunkt irritiert. Schnell Dahingesagtes kann den Ruf beschädigen. Meistens ist die Grenze zur Schlagfertigkeit schmal. Wenn sich diese Versehen nicht häufen sind keine bleibenden Schäden zu erwarten. Furcht etwas Falsches zu sagen sollte kein Grund sein zu schweigen.

Es gibt viele berufliche Situationen in denen es besser ist, zu schweigen.

Wer redet hört schlechter zu. Das liegt daran, dass unsere aktive mentale Kapazität klein ist. Besonders wenn wir nicht einfach losplaudern, sondern überlegt sprechen, wenn ein optischer Reiz uns ablenkt, oder wenn wir anderweitig beschäftigt sind, sind wir mit Reden vollauf beschäftigt. Die meisten guten und effektiven Entscheider hören gut zu und fragen im Anschluss knapp aber präzise nach.

Vielredner denken oft, dass sie Sicherheit zeigen. Gerade im Gespräch mit Untergebenen lässt sich dieses Verhalten beobachten. Es ist genau anders herum. Wer sich sicher ist muss nicht viele Worte machen. Effektive Kommunikation zeichnet sich auch dadurch aus, dass man seine Botschaft in kurzer Zeit übermitteln kann. Schweigen beide Gesprächspartner zeigt der Sicherheit, der das Schweigen aushält.

Die größte Wirkung erzielen die Menschen, die zum richtigen Zeitpunkt überlegt sprechen. Dies kann durchaus auch mit voluminöser Stimme erfolgen um andere zu übertönen. Wer seltener spricht suggeriert damit, dass er überlegter spricht – man hört ihm besser zu.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

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Ideenmanagement der nächsten Generation: Ein neues [Paradigma]

Unternehmen müssen mehr Kreativität der eigenen Mitarbeiter erschließen anstatt nur Arbeitskraft zu nutzen: Für Verbesserungsvorschläge und für Innovation.

Ideenmanagement = KVP.

Auf diese einfache Formel lässt sich das Verständnis von Ideenmanagement in den meisten deutschen Unternehmen bringen. Aber Ideenmanagement muss künftig die gesamte Kreativität von Mitarbeitern, Kunden, Partnern und Lieferanten erschließen und nutzen.

Das neue Paradigma des Ideenmanagement heißt: Den kontinuierlichen Verbesserungsprozess erhalten und mit neuen Methoden zu kombinieren um Unternehmensziele erfüllen zu können.

Lesen sie dazu diesen Artikel oder unser e-Book PDF

Ideenmanagement der nächsten Generation

Paradigmenwechsel: Von Arbeitskraft zu Kreativität

Seit der industriellen Revolution nutzen wir die Arbeitskraft der Menschen. Wenige Personen definieren die Strategie eines Unternehmens oder haben die Zügel bei Finanzen in der Hand. Das Heer der Mitarbeitenden wird nicht für das Denken bezahlt, sondern ist für das Handeln zuständig. Und Handlungen sind reglementiert: Arbeitsanweisungen und Vorschriften engen den Spielraum der Menschen ein damit alles möglichst effizient und gleichbleibend wird. Autos müssen in immer der gleichen Art montiert werden, Gesetze müssen beachtet und Kunden sollen nicht durch verschiedenen Aussagen verwirrt werden.

Der Mensch agiert als Maschine.

Mensch-MaschineNicht Sascha Lobo sondern das erste Wiener Heimorgel Orchester kam als erster darauf, sich auch so zu nennen.

Computer und Roboter sind Maschinen. Durch den technischen Fortschritt werden sie immer besser und da sie Ihre Leistungskraft immer noch alle ein bis zwei Jahren verdoppeln (Moorsches Gesetz) werden die dramatischen Fortschritte deutlicher. Roboter übernehmen automatisierbare Aufgaben von Menschen. Die Digitalisierung erhöht die Arbeitskraft von Robotern, so dass sie Menschen vielfach schon heute überlegen sind.

Der Mensch ist keine Maschine: Bis Roboter kognitive Aufgaben so gut übernehmen können wie Menschen wird es noch lange dauern. Künftiger müssen Menschen sich andere Betätigungsfelder suchen, um Robotern überlegen zu sein. Sie müssen kreativer und innovativer werden. Die kontinuierliche Veränderung prägt Unternehmen schon heute. Ideen von Mitarbeitenden, der Kunden oder der Partner helfen Firmen Abläufe zu optimieren und Kosten zu sparen. Ähnlich Abläufe lassen sich nutzen, um neue Produkte zu entwickeln oder mit Partnern zu kommunizieren. Arbeitgeber profitieren von der Kreativität der Arbeitenden.

Menschen werden zur Quelle für Ideen statt nur ihre Arbeitskraft einzusetzen.

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Die Rolle der Kunden bei Breakthrough-Innovationen

Die Rolle des Kunden bei Breakthrough-Innovationen wird momentan ausführlich diskutiert. Einerseits gibt es Strömungen, die auf die Möglichkeiten der Open Innovation verweisen und keinen Bedarf für tiefergehende Analysen sehen da Kunden am besten wissen, was nötig ist. Andererseits gibt es Verfechter der These, dass zu starke Orientierung am Kunden schädlich ist, weil diese nicht genügend abstrahieren. Martin Skibsted beschreibt im Artikel User-Led Innovation Can’t Create Breakthroughs; Just Ask Apple and Ikea, dass Kundenorientierung nicht zu Breakthrough Innovationen führt. Er führt beispielsweise an, dass die Nachfrage nach völlig neuen Produkten oder Services nicht prognostiziert werden kann, dass zu starke Kundenorientierung Kreativität behindert und zu Gleichheit führt.

Ich möchte drei wesentliche Aspekte beleuchten, die klar getrennt werden sollten:

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Blue Ocean Strategie – Methodisch zu neuen Geschäftsmodellen

Mit der Blue Ocean Methode können Unternehmen ihre Geschäftsmodelle revolutionieren und neue Chancen generieren. Blaue Ozeane sind neue Märkte, die durch ein Unternehmen selbst geschaffen werden, wo es noch keine oder kaum Konkurrenz gibt und eine neue Nachfrage geweckt wird. Kunden und Nicht-Kunden wird differenzierend ein neuer Nutzen geboten.

Gastbeitrag von Maria Tagwerker-Sturm

Viele Unternehmen in einer Branche orientieren und messen sich am direkten Konkurrenten, kopieren Neuerungen und Innovation und werden dadurch immer gleicher. Oft versucht man sich über den Preis zu differenzieren, wodurch ein Unternehmen suizid gefährdet wird. Willkommen im roten Ozean. Rote Ozeane sind vorhandene Märkte, wo es darum geht, die Konkurrenz zu schlagen und die existierende Nachfrage zu nutzen. Es gibt noch eine Vielzahl anderer Klassifizierungen von Innovationsstrategien. Diese finden Sie hier!

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