Jürgen Stäudtner 20. Januar 2010
Viele Unternehmen sind auf den Wettbewerb und die Frage konzentriert, wie der Umsatz erhöht werden kann. Dabei werden immer öfter Geschäftsprozesse vernachlässigt, was zu teuren Fehlfunktionen führen kann. Tests durch Kunden helfen auch hier.
Prozessmanager haben weniger denn je ein leichtes Leben. Rasante Entwicklungen der Technologie und der Wettbewerbslage, hoher Kostendruck, steigende Automatisierung mit Real Time Verarbeitung oder die zunehmende Zahl von Partnerschaften sorgen für zunehmende Prozesskomplexität. Für deren Abbildung verbleibt allerdings immer weniger Zeit.
Das Resultat sind oftmals unzureichende Kundenkontakte, die zu einem großen Kostenfaktor werden. Eine Studie von 2009 von Datamonitor/Ovum in England (unterstützt von Genesys Telecommunications Laboratories, Inc., Alcatel-Lucent) kommt zu dem Schluss, dass ein wesentlicher Kündigungsgrund unzureichender Kundenservice ist (über 73% der Teilnehmer der Studie), und dass intelligenterer Self-Service dringend angeraten ist, damit Kunden nicht in schlecht automatisierten Systemen verloren gehen.
Deshalb sollten Prozesse immer wieder durch Kunden getestet werden.

Stolpersteine im Prozessmanagement sind oftmals nicht nur falsch aufgestellte IT-Systeme: Mitarbeiter, Prozesse und Systeme harmonieren nicht, oder einzelne kritische Probleme verzögern gesamte Prozessketten.
Die vorgeschlagenen Tests bieten Sicherheit bei überschaubarem zeitlichen Aufwand, wenn sie professionell durchgeführt werden.
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Jürgen Stäudtner 8. Januar 2010
Tests mit echte Kunden sind heute mehr denn je sinnvoll, weil einerseits Angebote einen hohen Kundennutzen liefern müssen, und andererseits die Komplexität in allen Bereichen eines Angebots meistens hoch ist.
Mit diesen kann man den Erfolg eines Produkts oder einer Dienstleistung, oder dessen Qualität oder dessen Nutzen aus Sicht des Kunden beurteilen, bevor das Angebot flächendeckend eingeführt wird (siehe “So testen Sie Ihre Ideen” von Thomas H. Davenport im Harvard Business Manager 5/2009).

Cridon bietet eine Vielzahl solcher Tests an und stellt diese im Cridon CTC Customers’ Testing Center basierend auf unserer über 15 jährigen Erfahrung und unseren Recherchen vor. Wir bieten so die Möglichkeit, die Risiken der Einführung neuer Produkte und Services zu minimieren und für eine höhere Innovationsbereitschaft einzustehen.
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Michael Dorsch 8. Januar 2010
Prozesstests prüfen, ob oder wie gut ein Geschäftsprozess aus Kundensicht funktioniert. Sie sind in komplexen organisatorischen Umgebungen genauso sinnvoll wie in komplexen technischen Umgebungen. Professionelle Planung und Durchführung sind erforderlich.
Prozesstests (PT) kann man in verschiedenen Ausprägungen durchführen. Der klassische Geschäftsprozesstest misst, wie gut und wie effizient (je nach gewählten Leistungskriterien) ein Geschäftsprozess arbeitet. Hierzu werden operative Abteilungen, deren Arbeitsmaterial und alle Systeme und Partnerunternehmen eingebunden.
Vor der Betriebsaufnahme eines neuen Produkts oder eines neuen Service ist es bei komplexen Umgebungen sinnvoll zu prüfen, ob ein Geschäftsprozess überhaupt funktioniert. Dann spricht man von einem Prozess-Integrationstest (PIT).
Allen Prozesstests ist gemein, dass Sie End-to-End durchgeführt werden müssen, um sinnvolle Ergebnisse zu erhalten.
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Jürgen Stäudtner 24. Dezember 2009
End-to-End Tests erlauben es vor dem Start von Produkte und Dienstleistungen auch hoher Komplexität zu prüfen, ob die Erwartungen von Kunden erfüllt werden können, oder nicht. Es gilt allerdings, zentrale Erfolgsfaktoren zu beachten.
Geschäftsprozesse werden bei End-to-End Tests beginnend beim Kunden von Anfang bis zum Ende unter realen Bedingen getestet (Siehe auch die Artikel zu den Definition für End-to-End Tests und der Arten dieser Tests, die wir bereits erfolgreich organisieren konnten).
Nachfolgend sind einige Erfolgsfaktoren für End-to-End Tests aufgeführt, um Sie vor Entäuschungen zu schützen. Verkauszahlen, die unter den Erwartungen liegen, hohe Test- und Entwicklungskosten, organisatorische Probleme und unpassende Informtionstechnologie werden häufig beklagt. Deshalb sollte der Endkunden im Mittelpunkt stehen, Tests strukturiert geplant werden, die operative Organisation involviert werden und berücksichtigt werden, dass gestellte Anforderungen veraltet sein können.
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Jürgen Stäudtner 15. Januar 2009
Zunehmend kommt man mit sogenannten „agilen“ Entwicklungsmethoden in Berührung wenn man Innovation mit IT Komponenten plant – immer öfter wird Scrum verwendet. Diese Methoden haben sich in den letzten 10 Jahren immer mehr bemerkbar gemacht. Agile Methoden haben aber nicht nur Vorteile – nach unserer Recherche sollte ihr Einsatz erwogen werden, wenn
- schnelle Entwicklung einen Marktvorteil bedeutet,
- viele Einflüsse auf ein Entwicklungsprojekt zu geänderten Anforderungen führen, und
- die Zufriedenheit der Kunden und Mitarbeiter oberstes Kriterium ist.
Der Einsatz agiler Methoden sollte überdacht werden, wenn
- komplexe Sachverhalte zu bewältigen sind oder sehr hohe Qualität erforderlich ist,
- die andauernde Pflege der Systeme bedacht werden muss, und wenn
- fachliche Kreativität und disruptive Innovation gewünscht sind
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Jürgen Stäudtner 5. Juli 2008
Die Welt ist durcheinander und sämtliche Versuche diese zu katalogisieren sind gescheitert. David Weinberger zeigt in seinem Buch „Everything is Miscellaneous” warum dies so ist. Er erläutert unzählige Sortierungen und Klassifikationen und zeigt deren Limitationen auf. Weder Bücher, Indizes, Einteilungen des Warensegments von Supermärkten noch alphabetische Sortierungen sind perfekt, denn immer gibt es Dinge, die sich nicht einsortieren lassen, oder die zu mehreren Kategorien passen. Im Wesentlichen führt er als Erläuterung an, dass wir bislang in zwei Ordnungen sortieren. In der ersten Ordnung richten wir Dinge aneinander aus. Wir legen zum Beispiel silberne Gabeln zu silbernen Löffeln. In der zweiten Ordnung erstellen wir dazu einen Katalog. In diesem lässt sich nachlesen, wo etwas zu finden ist. Und meistens muss man sich entscheiden – sind silberne Löffel unter „Löffel” zu finden, oder unter „Silberbesteck”? Dies wird dem Charakter der Welt nicht gerecht, denn annähernd alle Informationen kann man auf verschiedene Weise einordern.
Die Lösung liegt in der dritten Ordnung: mit der Hilfe von Computern können wir alle sinnvollen Zuordnungen von Löffeln auswerten und mit mehreren Attributen arbeiten: den Tags.

Allen Dingen werden Informationen an die Hand gegeben, die beschreiben, was sie sind oder darstellen. Weinberger beschreibt sehr langatmig, dass dies eine enorme Komplexität mit sich bringt. Nicht nur die Fülle möglicher Tags (erläutert am Beispiel Capri: italienische Insel oder Ford Sportwagen – gibt es nicht auch ein Getränk diesen Namens?) sondern auch die Auswertung derselben stellen Probleme dar. Die Lösung scheint bis heute darin zu liegen, menschliche Intelligenz zur Sortierung zu nutzen, und bei der Auswertung zu berücksichtigen.
Bis zu 72% aller Tags für eine Information sind gleich, erwähnt Joshua Schlachter, der Gründer der Lesezeichen-Plattform „Delicious”, die auf Tags aufbaut. Der Rest ist durcheinander. Also wählt man die Insel, wenn von Sonne, Meer und Italien die Rede ist, bei Autos denkt man an den Sportwagen. Tags sind komplex und bis dato gibt es keinen Automatismus, diese zu verwalten und auszuwerten. Nur soziale Netzwerke können dies heute nach Weinberger. Den ganzen Beitrag lesen »
Jürgen Stäudtner 15. Dezember 2007
On this English website we will present analyses and comments on topical issues of our major business areas. We monitor new developments ongoing and define scope of actions possible for our customers. We plan to publish several times a year.
Cridon offers services for business development, product development as well as the design and implementation of business processes. Our business areas are:
- Business Development: we accompany the complete process of setting up new businesses. Strategic options hereby reach from sustaining successful proceedings to the introduction of disruptive approaches. We think, one major value add is to support classical enterprises making use of the internet and communication techniques. Certainly your revenue and earnings expectations, and most of all the end customer, are most important for us.
- Product Development: We actively develop new products or join your efforts in doing so. This will bring new perspectives to your efforts and will speed up your time to market. Also, we identify innovation strategies, analyze product portfolios or advise while developing product development processes.
- Process Management: We have conducted a variety of projects from complete re-design of business process to gradual improvements. We typically start with assessing the status of current processes and the definition and acclamation of business principles. Future processes, „make or buy“ decisions, requirement definition and the selection of vendors by RfI (Request for Information) and RfP (Request for Proposal) follow thereafter.

We put emphasis on the sectors information and communication technologies, internet and media. Also customer care, sales and marketing belong to our main competence areas. Most articles or white papers on this website will discuss related subjects.
See also PRLog.
Jürgen Stäudtner 21. Oktober 2007
Auf dieser Internet-Seite stellen wir Ihnen künftig Analysen und Kommentare zu aktuellen Themen unserer Hauptgeschäftsfelder vor. Wir verfolgen und analysieren laufend neue Entwicklungen und erstellen Handlungsmöglichkeiten für unsere Kunden. Wir planen mehrmals jährlich zu veröffentlichen. Cridon bietet Dienstleistungen für Geschäftsentwicklung, Produktentwicklung, sowie Design und Implementierung von Geschäftsprozessen an.
Unsere Hauptgeschäftsfelder sind
- Geschäfts- und Produktentwicklung (Business and Product Development): Wir greifen gemeinsam mit Ihnen Erfolg versprechende Ideen auf um Produkte oder Nischen zu entwickeln. Oder wir suchen Ansatzpunkte für Sie und generieren Ideen. Im Mittelpunkt stehen für uns der Nutzen Ihrer Kunden und Ihre mittel- und langfristigen Umsatz- und Gewinnerwartungen.
- Design und Implementierung von Geschäftsprozessen (Process Management): Effiziente und zielführende Abläufe sind nach unserer Erfahrung entscheidend für den langfristigen Geschäftserfolg. Deshalb legen wir Wert darauf, dass nicht nur vordergründig, sondern ganzheitlich gearbeitet wird. Wir orientieren uns an Ihren Geschäftserfordernissen und nicht an technischen Möglichkeiten. Falls erforderlich bringen wir auch unsere Erfahrung im Outsourcing mit ein.

Wir haben einen Schwerpunkt auf die Branchen Internet und ITK (Informations- und Telekommunikationstechnologie) gelegt, sowie oft in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Customer Management gearbeitet. Zu diesen Themen werden Sie in nächster Zeit die meisten Artikel oder White Papers finden.
Siehe auch OpenPR.
Jürgen Stäudtner 5. Mai 2006
Veröffentlicht in Funkschau
Co-Autor: Jürgen H. Stäudtner
Viele ITK-Entscheider in Unternehmen und bei Providern können von ITK-Outsourcing profitieren. Den Verträgen kommt entscheidende Bedeutung zu, denn Fehler können nur schwer behoben werden.
Kostenersparnisse, bessere Dienstleistungen oder schnellere Reaktionszeiten können durch ITK-Outsourcing erreicht werden. Kontrollmöglichkeiten und Flexibilität sind heute erreichbar, und proaktive Partner schlagen eigenständig Produktneuerungen vor. Allerdings treten die Vorteile von ITK-Outsourcing angesichts von problematischen Projekten manchmal in den Hintergrund. Unzureichende oder nicht den Erfordernissen angepasste Verträge sind oft Ursache für Missstände.
Der österreichische Mobilfunk-Provider ONE hat 2004 das ONE Netzwerk an Alcatel vergeben. Dies ist ein Beispiel für die Wichtigkeit von ITK-Outsourcing. Zunehmend werden Kernfunktionen von Unternehmen ausgelagert und nicht nur weniger kritische Geschäftsprozesse. Peter Nachtigall, Manager der ONE GmbH hat darüber auf der diesjährigen IIR Konferenz „Evolving Outsourcing Strategies in Telecoms“ in Prag berichtet. Deutlich wurde, dass ONE an einer langfristig erfolgreichen Partnerschaft interessiert war, eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Vertragverhandlungen.
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Jürgen Stäudtner 20. Januar 2006
End-to-End Tests ermöglichen es, komplexe Organisationen, Prozesse und Systeme vor der Aufnahme des Betriebes nahe an der Realität zu prüfen. Unterschiedliche Ausprägungen ermöglichen es, dediziert vermutete Problemstellen zu untersuchen. Spielregeln sind zu beachten.
Die verschiedensten Arten von end-to-end Tests haben alle gemeinsam, dass sie sich an Geschäftsprozessen orientieren müssen. Einerseits ist dies die Definition von end-to-end Tests, und anderseits betreffen alle wichtigen, dem Kunden gegenüber sichtbaren Funktionen einer Organisation oder eines Systems Geschäftsprozesse.

Abhängig von den Gründen einen end-to-end Test durchzuführen, und der Zeit, die bis zum dem Start des Angebots verbleibt, ergeben sich verschiedenen Möglichkeiten für einen Test. Entscheident ist zu erkennen, dass Komplexität Ihren Tribut fordert. Je komplexer die Organisation und die Systeme sind, desto weniger Zeit kann gewonnen werden, wenn man direkt zu höheren Stufen von end-to-end Tests übergeht, denn Probleme werden sich dann häufen.
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