Schlagwort-Archiv: Innovationsberatung

Wir sind eine Beratung und Agentur für Innovation. Hier berichten wir darüber, wie wir das tun.

Ideenmanagement ist vielfältig und Viele machen mit

Ideenmanagement ist sehr vielfältig und dient nicht nur zur Verbesserung oder Innovation. Mit professionellem Management können viele Teilnehmer zum Mitmachen gewonnen werden.

Die Statistiken unseres Partners Qmarkets sprechen eine klare Sprache. Nur ein Drittel von ca. 600 ausgewerteten Kampagnen betraf Themen aus Forschung und Entwicklung. Der Rest der Kampagnen beschäftigte sich mit der Verbesserung von Geschäftsprozessen , der aktiven Einbindung von Mitarbeitern oder der Ansprache Externer. Kunden, Partner oder Lieferanten sind eine wichtige Quelle der Inspiration (siehe auch unsere Ausführungen zu Open Innovation).

Arten von Kampagnen für Ideenmanagement

Teilnehmer des Ideenmanagement

Professionell durchgeführte Ideenmanagement-Kampagnen werden gerne genutzt. Damit ist nicht der “Briefkasten” gemeint, in den man seine Idee in der Hoffnung wirft, einmal wieder etwas davon zu hören. Das Beachten der Erfolgsfaktoren und aktives Community-Management sorgen für hohe Teilnehmerzahlen.

Michael Stilger, Vorstand Lösungen und Vertrieb von Qmarkets, sagt

Die Beteiligung an Kampagnen, bei denen unsere Kunden beraten wurden, ist um 100% höher als die Beteiligung der ohne Beratung durchgeführten Kampagnen.

Wie viele Teilnehmer mitmachen hängt außerdem von dem Typ der Kampagnen ab (siehe folgende Graphik mit logarithmischer Skala):
Teilnehmer von Kampagne für IdeenmanagementEs ist zu erkennen, das interne Kampagnen, wie z.B. für Forschung und Entwicklung, die sich an wenige Teilnehmer wenden, eine durchschnittliche Beteiligung von 78% aufweisen. Deutlich geringer ist die Beteiligungsquote bei externen Kampagnen. Dennoch erreichen externe Kampagnen an Kunden mit durchschnittlich 200.000 angesprochenen Teilnehmern über 12.000 Teilnehmer!

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Der Wandel als Herausforderung für Innovationsberater

Der folgende Text ist eine verkürzte Übersetzung des Textes “The Change Challenge for Innovation Consultants” von Paul Hobcraft. Der Link dazu siehe unten.

Der Wandel als Herausforderung für Innovationsberater

Über die letzten Jahre hat sich die Innovationsberatung vor allem selber im Weg gestanden – ihre Arbeit war nicht auf die Beratung der Kunden fokussiert, sondern auf interne Prozesse und das Verbessern der eigenen Außendarstellung. Während viele Kunden bereits von sich aus begonnen haben, sich für Kooperationspartner zu öffnen, externen Input zu integrieren und sich mehr in Richtung ihrer Kunden zu begeben, wehren sich ausgerechnet Innovationsberater gegen vielfältigeres, neues Denken.

Berater sind zu vorsichtig für ihr eigenes Wohlergehen

Innovationsberatungen zeigen eine Tendenz, ihre Beratungsprozesse intern zu halten und alles nötige Wissen aus dem eigenen Unternehmen zu beziehen. Wenn sie Expertenwissen brauchen, wird jemand von außen geholt – so können sich keine gegenseitigen Vertrauensbeziehungen entwickeln. Dadurch, dass viele Firmen nur intern experimentieren und versuchen, sich hier weiter zu entwickeln, fehlen ihnen die Freiheit und Unabhängigkeit, um Informationen aus verschiedenen Ecken miteinander zu verbinden und tatsächlich voranzukommen. Innere Spezialisierung ist jedoch der falsche Weg, Innovationen können nur durch ein Verständnis des Gesamtbildes entstehen.

Innovationsberatung CridonQuelle: ThereIFixedIt.com

Ausnahmen und Bedürfnisse der Kunden

Natürlich gibt es positive Ausnahmen, der Wert der Arbeit von Beratungen wie McKinsey, Bain, Booz oder PWC liegt darin, dass sie in der Lage sind, Spezialisten zu mobilisieren und Berichte exzellenter Qualität vorzulegen. Allerdings werden auch die Ergebnisse dieser Studien oft nicht in reale Lösungen umgesetzt und hier liegt das Problem: Kunden suchen nach dem tieferen Verständnis, einer Synthese der Ergebnisse all dieser Studien. Es fehlt der vertrauenswürdige Innovationsberater, der ihnen bei der Übersetzung der vielen einzelnen Studien in eine stringente Unternehmensstrategie hilft.

Stattdessen sind die Kunden gezwungen, dies selber zu tun und aus den Berichten ihre eigenen Schlüsse zu ziehen. Diese Situation kann der Berater-Kunden-Beziehung aber nicht guttun, es ist vielmehr der Moment, wo externes Wissen hilfreich sein kann, um aus den verschiedenen Ergebnissen die Kernaussage zu destillieren und eine kundenspezifische Lösung zu erarbeiten.

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Innovation wagen und Erfolgsfaktoren für Innovation messen

Unternehmen messen gerne. Sie messen auch gerne den Erfolg von Innovation. Misst man Innovation nach den gleichen Kriterien wie ausgereifte Produkte oder Services wird man scheitern.

Es gibt keine Innovation mit Freifahrtschein – ohne Risiko. Dies spricht aus Sicht vieler finanzorientierter Manager gegen Innovation. Aber Unternehmen müssen innovativ sein, um zu überleben.

Dieser Zielkonflikt ist nicht einfach zu lösen. Im ersten Schritt sollte man wesentliche Erfolgsfaktoren der Innovation messen und in das ständige Management-Reporting von KPIs (Key Performance Indikator) aufnehmen. Im Folgenden finden Sie drei Beispiele – für die drei finanziell erfolgreichsten Innovationsstrategien:

Umsatzanteil neuer Produkte

Genauer: der Umsatzanteil mit Produkten, die jünger als x Jahre sind (z.B. 30% Umsatz mit Produkten jünger als 5 Jahre). Diese Kenngröße ist gut geeignet für technisch getriebene Unternehmen (Technology Driver). Diese bauen vor allem darauf, dass eine technische Neuerung auch Käufer findet. Neuerungen scheitern, wenn Kunden keinen ausreichenden Mehrwert sehen. Diese Firmen müssen ständig technische Neuerungen hervorbringen, um kontinuierlich innovativ zu sein.

Konversionsrate von Ideen zu fertigen Produkten

Dies ist ein Erfolgsfaktor für Firmen, die den Markt beobachten und schnell auf Trends reagieren. Es muss nicht jedes Produkt / Service ein Erfolg sein, aber man sollte den Aufwand zur Recherche nicht ins Unermessliche wachsen lassen. Eine hohe Konversionsrate ist ein Zeichen von zu wenig Ideenfindung.

Weil man hauptsächlich kleine Verbesserungen für bestehende Kunden einführt, darf man Kunden nicht verprellen.

Faktoren der Einführung

Firmen, die wenige Neuerungen am Markt platzieren, aber ein hohes Qualitätsbewusstsein haben müssen vor allem die Qualität der Neuerung messen (z.B. neben obigen Kriterien). Kunden sollen unter keinen Umständen verärgert werden. Hier bietet sich nach wie vor die Indikatoren nach Everett M. Rogers (aus seinem Buch „Diffusion of Innovation”) an:

  • Wie groß ist der relative Vorteil für Kunden?
  • Wie leicht kann man auf das neue Produkt umstellen?
  • Wie komplex ist das Produkt?
  • Kann man als Kunde das Produkt testen?
  • Wie sichtbarer sind die Vorteile des Produkts?

Innovationsberatung

Collaborative Open Social Crowd Innovation – eine Begriffsklärung

Mit dem Internet kam Bewegung in die Zusammenarbeit. In den letzten 20 Jahren hat sich allerdings ein Durcheinander an Begriffen ergeben. Ergänzend zu unserer Beschreibung gebräuchlicher Innovationskategorien will ich etwas Licht ins Dunkel der “Zusammenarbeit” bringen. Ich orientiere mich dazu an den Adjektiven “open”, “collaborative”, “social” und “crowd”.

 ”Open”

Es begann mit open source. Open verwendete man hier, um zu zeigen, dass der Quellcode einer Software jedem zugänglich ist, der an einem Projekt, mitwirkt. Diese Definition umfasst, dass Viele nach gewissen Regeln mitarbeiten. Ich würde Linux als erstes prominentes Beispiel sehen – nach Wikipedia startete 1991 die entsprechende Usenet-Themengruppe.

Open innovation ist zurückzuführen auf Henry Chesbrough, der in 2003 ein Buch mit gleichnamigen Titel veröffentlichte. Er bezeichnet damit vor allem, dass es sinnvoll ist, externe Quellen (meistens Kunden) in Innovation mit einzubeziehen, und dass das Ergebnis einer Entwicklung auch in eine ganz andere Richtung gehen kann als gedacht. In diesem Fall sind die “Baupläne” eines Produkts nicht unbedingt öffentlich.

Was also heißt open? Ich interpretiere open als außenclosed als innen. Scharf ist diese Definition aber nicht – open ist ein Modebegriff.

open-crowd-social-collaborative-innovation

Open sourcing heißt, dass man Produkte oder Services von außerhalb des Unternehmens bezieht. Open architecture meint einerseits, dass Schnittstellen offengelegt sind, andererseits bezeichnet es eine Netzgemeinschaft zur Verbesserung der globalen Lebensbedingungen.

“Crowd”

Die erstmalige Verwendung des Begriffs Crowdsourcing wird dem Wired Journalisten Jeff Howe zugeschrieben, der 2006 einen entsprechenden Artikel veröffentlichte. Ich bin eher dafür, James Surowiecki als Urheber zu nennen, denn er schrieb 2004 das Buch “Wisdom of the Crowd“. Er beschreibt, dass Gruppenentscheidungen besser sind als Entscheidungen einzelner. Im Deutschen hat sich der Begriff Schwarmintelligenz herausgebildet.

Meine Definition von Crowdsourcing ist, dass man sich Vieler bedient, um ein Problem zu lösen oder ein Projekt durchzuführen. Dies muss nicht bedeuten, dass dies kostenlos geschieht. Auch müssen dies nicht immer Menschen sein, sondern auch Unternehmen oder Computer sind erlaubt.

Crowd ist leichter übertragbar als open. Crowdfunding bedeutet, dass Viele ein Projekt finanzieren. Es gibt bereits einige erfolgreiche crowdfunding Internet-Plattformen. Manchmal wird dies auch crowdinvesting genannt. Crowd  computing bedeutet, dass man die Rechenkraft vieler Computer bündelt um komplexe Probleme zu lösen. Crowd creation wird verwendet, wenn Viele etwas gestalten; crowd testing, wenn Viele etwas testen …

“Social”

Ich finde es schwer, social von crowd zu unterscheiden. Social media bezeichnen digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten (von Wikipedia). Allerdings ist social ein Adjektiv, zu dem sich kein Ein-Wort-Nomen findet, und crowd ist ein Nomen ohne Adjektiv – aber das dürfte die Wenigsten stören.

Z.B. ist Social Forecasting verwendet man für Vorhersagen durch Gruppen. Social engineering oder social hacking werden eher verwendet, wenn es darum geht Personen zu beeinflussen.

“Collaborative”

Collaborative heißt gemeinschaftlich und drückt dies viel präziser aus als crowd oder social. ist aber nicht notwendigerweise open.

Deshalb ist collaborative innovation meines Erachtens die treffendste Beschreibung der gemeinschaftlichen Innovation. Viele Arbeiten zusammen – d.h. es reicht nicht, wenn einer einen Vorschlag macht und Andere finden diesen gut. Eine gute Idee wird meist in mehreren Iterationen entwickelt – dies wird im Deutschen auch Ideensynthese genannt. Ein Collaborative Innovation Network (CoIN) ist ein Zusammenschluss Vieler zur Innovation.

Das beste Beispiel ist Wikipedia. Die Wikimedia Stiftung beschreibt sich selbst als “some of the largest collaboratively edited reference projects in the world”.

Die zweite Generation der offenen Innovation

Deutsche Firmen müssen Ihre Innovationskraft weiter steigern. Studien bestätigen, dass wir in Deutschland keinen internationalen Spitzenplatz einnehmen, und dass unsere Innovationskraft sogar sinkt. Offene Innovation der zweiten Generation ist eine Möglichkeit aufzuschließen. So können Sie die Kreativität von Kunden, Ihren Mitarbeitern, Lieferanten oder Experten erschließen. Dazu hat Cridon Partnerschaften mit QMarkets und Brightidea, den führenden Herstellen von Ideen- und Innovationsmanagement-Software, vereinbart. Damit kann Cridon Kampagnen durchführen, die kostendeckend sind,  mit Social Media integriert und individuell auf Kunden ausgerichtet sind.

Stärken Sie Ihr Innovationsnetzwerk

Viele Studien versuchen zu ergründen. wo wir stehen. So haben INSEAD und WIPO (World Intellectual Property Organisation) 2012 die zweite Auflage Ihres „The Global Innovation Index“ publiziert. Hier ist Deutschland zwar in der Spitzengruppe, aber nur am Schluss dieser – hinter der Schweiz, England oder den USA. Die Zahl wissenschaftlicher Publikationen und die Investitionen  Forschung und Entwicklung sind dabei nicht der wichtigste Gradmesser (Bei diesen bescheinigt die EFI-Kommission der Bundesregierung in Ihrem Jahresgutachten 2013 Fortschritte). Sondern es zählt wie gut es gelingt, neue Produkte und Services zu vermarkten. Deutsche Firmen können mehr aus Ihrem Innovationsnetzwerk machen. Eines der besten Innovationsbücher des letzten Jahres „The Wide Lens“ von Ron Ader hat Innovationsnetzwerke als wesentlichen Erfolgsfaktor  ausgemacht. Dazu gehören die Kunden, die Mitarbeiter, Lieferanten oder Experten, die Sie haben.

Offene Innovation der zweiten Generation

KOSIMA hat zum Ziel genau diese Know-How-Träger stärker zu beteiligen. Und warum sollte man diese Kreativität nicht nutzen? Normalerweise sind berufstätige Menschen so stark eingebunden, dass keine Zeit mehr für Kreativität bleibt. Aber wo sonst können Sie so viele talentierte Menschen finden, die Ihnen helfen können?

Unser KOSIMA Angebot beinhaltet alle wesentlichen Bausteine der zweiten Generation offener Innovation. Sie ist kostendeckend, einfach zu bedienen, integriert mit Social Media Systemen, Individuell gestaltbar und messbar. Außerdem basiert sie auf ausgezeichneter Software. Mit unseren Partnern können wir alle Arten der offenen Innovation abwickeln – vertraulich, fokussiert und kontrolliert. Wir gestalten die Projekte nach Ihren Erfordernissen. Auch Projekte sind möglich, die vertraulich durchgeführt werden, so dass Sie keinen Wissensverlust befürchten müssen. Offene Innovation ist nicht nur geeignet Ideen zu finden, sondern auch diese zu verfeinern und zu bewerten. Sie endet für uns nicht mit einer Idee, sondern mit der erfolgreichen Umsetzung.

Ideenmanagement

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