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	<title>Cridon &#187; IT-Architektur</title>
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		<title>Das IT-Leistungsspektrum auf die Geschäftserfordernisse ausrichten und sparen</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 18:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen H. Stäudtner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[ROI steigern in der Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>

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		<description><![CDATA[Informationstechnologie muss zunächst die heutigen Anforderungen der Endkunden unterstützen. Alle anderen Anforderungen sollten geprüft werden. Damit kann die Informationstechnologie radikal verschlankt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 20 Jahren wird diskutiert, das Informationstechnologie das Geschäft unterstützen muss und nicht umgekehrt. Unter dem Stichwort „IT Business-Alignement“ erlebt das Thema eine neue Blütezeit.<span id="more-158"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-226" title="it-business-alignement" src="http://www.chogo.de/wp-content/uploads/2009/09/it-business-alignement.jpg" alt="it-business-alignement" width="450" height="270" /></p>
<p>Umso erstaunlicher ist es, dass vielerorts Grundregeln nicht eingehalten werden.</p>
<p>Der Einsatz komplexer Technologie muss nicht kompliziert sein.  Der größte positive Effekt für das Geschäft ergibt sich oft dann, wenn man die häufig umfangreichen Anforderungen verschlankt und entsprechend weniger investiert.</p>
<p>Dies ist immer wieder, auch im laufenden Geschäft sinnvoll. So konnten wir bereits den Einsatz ganzer IT-Systeme überflüssig machen. In diesem Artikel zeigen wir einige Einsparpotentiale auf.</p>
<p><!--more--></p>
<h2>Technische Anforderungen an das tatsächliche Geschäft anpassen – nicht an Vorstellungen</h2>
<p>IT-Systeme sind oft überdimensioniert (IT-Systeme sind ebenso oft unterdimensioniert, aber dies dürfte in der Krise das geringere Übel sein).</p>
<p>Dies liegt daran, dass sie auf der Basis von Annahmen geplant und aufgebaut werden. Diese Annahmen werden allzu oft auf Geschäftsplanungen basiert, die großen Unsicherheiten unterliegen.</p>
<p>Als Schutzmechanismus hat sich die Informationstechnologie Schlagworten wie Flexibilität und Zukunftssicherheit bedient, die häufig nicht den sich schnell wechselnden Markt sondern vor allem die Auftraggeber betraf. Passt das System nicht, dann wird allzu oft der technische Bereich als Schuldiger gesehen.</p>
<p>In der Krise müssen wir Produktentwickler uns hingegen fragen, wo wir auf solche eingeplanten Sicherheitsfaktoren verzichten können. Diese kosten Geld – sie sind sogar häufig die wesentlichen Kostentreiber. Dazu werden sie manchmal völlig umsonst eingeplant – beispielsweise wird Flexibilität dort benötigt, wo man es nicht vermutet hätte, und technische Möglichkeiten entwickeln sich so rapide, dass man ein neues System aufbaut.</p>
<h2>Produkte auf minimale Konfigurationen mit großem Kundennutzen reduzieren</h2>
<p>Produkte oder Services können Elemente beinhalte, die einen überdurchschnittlichen Teil des technischen Aufwands verursachen. Genau weiß dies normalerweise niemand, denn dies kann nur aufwendig gemessen werden.</p>
<p>Einfacher ist es, sich die Nutzung einzelner Produkte und Services anzusehen. Für wenig genutzte Bestandteile sollte man analysieren, wie sich ein Verzicht auf diese auswirken würde.</p>
<p>Für die Elemente, die man besser gestalten sollte, muss auch verstanden werden, ob sich ein Neuaufbau ggf. auch günstig auf Produktionskosten auswirkt.</p>
<h2>„Economies of Scale“ durch „Shared Services“</h2>
<p>Für Produkt- oder Servicebestandteile, die entweder nicht zum Kerngeschäft gehören, oder die sehr teuer sind, ist nach wie vor Outsourcing eine sinnvolle Möglichkeit der Kostenreduktion.</p>
<p>Neben den klassischen Möglichkeiten bestehendes Geschäft Onshore oder Nearshore zu entwickeln oder zu betreiben sind aus Sicht der Produktentwicklung mehrfach genutztes Business Process Outsourcing interessant.</p>
<p>Durch „Shared risk shared reward“ Services können die Herstellungskosten auf mehrere Schultern beurteilt werden und die Betriebskosten gesenkt werden. Dies ist oft sogar mit einheimischen Ressourcen möglich.</p>
<h2>Langfristig sollten die wirtschaftliche Anforderungen in einer IT Architektur münden</h2>
<p>Oben aufgeführte Probleme treten häufig auf. Zunehmend wird versucht mit IT-Architekturen vorzubeugen. Dies kann gelingen, wenn sich diese auf das Produktportfolio, High-Level Geschäftsprozesse und auf klar definierte Produktprinzipien beziehen.</p>
<p>IT-Architekturen sollten immer aus geschäftlicher Sicht definiert werden. Rein technische Konzept greifen oft zu kurz werden dem Begriff „Architektur“ nicht gerecht, der noch nie rein technisch begreifbar war.</p>
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