Schlagwort-Archiv: New Product Development

New Product Development ist eine amerikanische Strömung, die seit 20 Jahren die Welt des Produktentwicklung revolutioniert hat. Wir halten es mit “The new new product development”, der agilen Produktentwicklung in interdisziplinären Teams.

Die D4 Innovationsmethode für mehr Innovation wurde überarbeitet

Die D4 Methode für Innovation zielt darauf ab, Unternehmen praktisch zu mehr Innovation zu verhelfen. Dazu werden die Aspekte Innovationskultur, Kundennutzen, interdisziplinäres und iteratives Vorgehen, klare Strukturen sowie End-to-End Geschäftsprozesse zu einer Methode zusammengefügt. So stellen wir bei der Entwicklung von Produkten oder Services sicher, dass wichtige Fragestellungen in einer sinnvollen Reihenfolge behandelt werden. Außerdem können wir auf den Studien und Recherchen, die wir ständig betreiben, jederzeit aufbauen.

Cridons D4 Innovationsmethode

Was ist neu?

Nach der erstmaligen Publikation 2008 haben praktische Einflüsse und theoretische Erkenntnisse zu Verbesserungsansätzen geführt. Die D4 Methode für Innovation ist nun

  • Auf offene Innovation und die Umstellung der Innovationskultur ausgerichtet
  • besser auf Kundennutzen eingestellt
  • klarer auf Interdisziplinarität und Iterationen ausgelegt
  • geeignet für weitere Bereiche wie z.B. Serviceentwicklung und den Einkauf

Die Leitgedanken der Methode sind nun klarer beschrieben.

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Das Ende der Stage-Gates?

Gary Cooper hat um die Jahrtausendwende mit seinen Büchern (u.a. Winning at New Products) den Gedanken von “Stage-Gates” die Innovationen auf dem Weg zur Marktreife passieren müssen, durchgesetzt. Nur Erfolg versprechende Projekte werden weiter bearbeitet und erhalten durch regelmäßig stattfindende Gremien die notwendige Legitimation.

Mangelnde Kundenorientierung ist seit Jahren ein Thema. Kohorten von Beratern, inklusive von mir, eine Vielzahl von Unternehmen und Marktforschern verdeutlicht, wie sehr Umsatz und Profit im Mittelpunkt stehen, und wie wenig gute Produkte und Services manchmal zählen. Dies liegt sicherlich nicht an mangelnden Ratschlägen. Nicht zuletzt Publikationen wie Manage Customer-Centric Innovation Systematically von Larry Selden and Ian C. MacMillan, Harvard Business Review geben Aufschluss darüber, wie man es besser machen kann.

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Das Dilema der Innovation in der Telekommunikation – 2. Teil

Fortsetzung des Artikels von Jürgen H. Stäudtner und Andreas Petz von 2006: “Das Dilemma der Innovation am Beispiel der Telekommunikation“.

Dieser Artikel unterstreicht: unsere Thesen von 2006 sind bestätigt, und Telekommunikationsunternehmen müssen noch schneller werden und den Vorteil des Kunden in den Mittelpunkt stellen. Schnelligkeit ist erforderlich, weil sich im Stammgeschäft Ansatzpunkte für weitere Innovationen ergeben. Wenn Wettbewerber diese zum Vorteil des Kunden aufgreifen können sich Marktsituationen ergeben, die schwer aufzuholen sein werden.

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Den Erfolgsfaktor Kundennutzen ermitteln und einsetzen

Neue Methoden der Marktforschung helfen Kunden wirklich zu verstehen. Marktforschung gehört heute zu jeder guten und erfolgreichen Produkt- und Serviceentwicklung. Bei vielen Marktforschungsprojekten werden jedoch die wesentlichen Erkenntnisse des “New Product Development” nicht berücksichtigt. Gerade in schnelllebigen Branchen wie dem Internet oder der Telekommunikation ist es erforderlich, den Kunden besser zu kennen.

Der Kundennutzen muss untersucht werden

Die folgenden, neuen Methoden der Marktforschung sollten angewendet werden, wenn der Erfolg eines Produkts oder eines Services bereits während der Entwicklung abgeschätzt werden muss:

  • Neue Nutzensegmente
  • Nahbare Visionen
  • Offene Fragen
  • Beobachtung im Alltag
  • Der Alltag der Entwicklung

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“Steve it” statt Innovationsmanagement mit Stage Gates

Apple ist so erfolgreich wie nie – am 26. Mai wurde Apple zum wertvollsten Technologiekonzern Amerikas vor Microsoft. Natürlich spielt Steve Jobs in allen Erklärungsmodellen für diesen Erfolg eine wichtige Rolle. Sein Mut zur Priorisierung wird dabei oft unterschätzt – er könnte das klassische Portfoliomanagement nach Cooper jedoch revolutionieren.

Apple ist seit gestern der zweitwertvollste Konzern Amerikas und nur übertroffen von Exxon Mobile. Vor Microsoft und mit weitem Abstand vor Google (siehe BNet). Apple ist auch weitaus profitabler als Google, wie digital trends zeigt. Für mich ist diese Meldung durchaus überraschend, da sie die Bedeutung der technischen Diskussion in den letzten Monaten relativiert.

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