Archiv für das Tag 'Prozessmanagement'

Das Cridon Customers’ Testing Center erklärt Tests mit Endkunden

Jürgen Stäudtner 8. Januar 2010

Tests mit echte Kunden sind heute mehr denn je sinnvoll, weil einerseits Angebote einen hohen Kundennutzen liefern müssen, und andererseits die Komplexität in allen Bereichen eines Angebots meistens hoch ist.

Mit diesen kann man den Erfolg eines Produkts oder einer Dienstleistung, oder dessen Qualität oder dessen Nutzen aus Sicht des Kunden beurteilen, bevor das Angebot flächendeckend eingeführt wird (siehe “So testen Sie Ihre Ideen” von Thomas H. Davenport im Harvard Business Manager 5/2009).

Cridon-CTC-Ueberblick-web

Cridon bietet eine Vielzahl solcher Tests an und stellt diese im Cridon CTC Customers’ Testing Center  basierend auf unserer über 15 jährigen Erfahrung und unseren Recherchen vor. Wir bieten so die Möglichkeit, die Risiken der Einführung neuer Produkte und Services zu minimieren und für eine höhere  Innovationsbereitschaft einzustehen.

Den ganzen Beitrag lesen »

Ausschreibungen zur Auswahl eines Outsourcing-Partners

Jürgen Stäudtner 17. Januar 2008

Die Auswahl von Lieferanten für eine Dienstleistung kann im ITK- und Logistik-Bereich schnell und zielgerichtet erfolgen. Allerdings sind Hilfestellungen zum sinnvollen Aufbau einer Ausschreibung spärlich gesät und oftmals fehlt die Zeit, die wichtigsten Arbeitsschritte sorgfältig zu bearbeiten. Dennoch können langwierige Auswahlprojekte oft vermieden werden.

Cridon hat bereits oft zielgerichtete Ausschreibungen schnell zum Erfolg geführt – wie zum Beispiel in hier in der Computerwoche geschilderten Fall der KVB. Wir zeigen wie.

Eine Ausschreibung sollte präzise aber vollständig über Ihre Absichten informieren. Die einbezogenen Anbieter müssen sorgsam ausgewählt werden. Und abschließend muss die Auswertung so durchgeführt werden, dass die kritischen Fragen deutlich werden.

Den ganzen Beitrag lesen »

Neue Cridon Internetseite

Jürgen Stäudtner 21. Oktober 2007

Auf dieser Internet-Seite stellen wir Ihnen künftig Analysen und Kommentare zu aktuellen Themen unserer Hauptgeschäftsfelder vor. Wir verfolgen und analysieren laufend neue Entwicklungen und erstellen Handlungsmöglichkeiten für unsere Kunden. Wir planen mehrmals jährlich zu veröffentlichen. Cridon bietet Dienstleistungen für Geschäftsentwicklung, Produktentwicklung, sowie Design und Implementierung von Geschäftsprozessen an.

Unsere Hauptgeschäftsfelder sind

  • Geschäfts- und Produktentwicklung (Business and Product Development): Wir greifen gemeinsam mit Ihnen Erfolg versprechende Ideen auf um Produkte oder Nischen zu entwickeln. Oder wir suchen Ansatzpunkte für Sie und generieren Ideen. Im Mittelpunkt stehen für uns der Nutzen Ihrer Kunden und Ihre mittel- und langfristigen Umsatz- und Gewinnerwartungen.
  • Design und Implementierung von Geschäftsprozessen (Process Management): Effiziente und zielführende Abläufe sind nach unserer Erfahrung entscheidend für den langfristigen Geschäftserfolg. Deshalb legen wir Wert darauf, dass nicht nur vordergründig, sondern ganzheitlich gearbeitet wird. Wir orientieren uns an Ihren Geschäftserfordernissen und nicht an technischen Möglichkeiten. Falls erforderlich bringen wir auch unsere Erfahrung im Outsourcing mit ein.

Wir haben einen Schwerpunkt auf die Branchen Internet und ITK (Informations- und Telekommunikationstechnologie) gelegt, sowie oft in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Customer Management gearbeitet. Zu diesen Themen werden Sie in nächster Zeit die meisten Artikel oder White Papers finden.

Siehe auch OpenPR.

Das Dilemma der Innovation am Beispiel der Telekommunikation

Jürgen Stäudtner 10. Juni 2006

Jürgen H. Stäudtner und Andreas Petz

Wie kein anderer Markt galt der Telekommunikationsmarkt jahrelang als Synonym für verbrauchernahe Innovationen. Seit einiger Zeit kommt diese Innovationsmaschine jedoch ins Stocken: neue Produkte werden entwickelt und vom Kunden nicht angenommen, Wachstumsszenarien werden zurückgeschraubt und die Preispolitik tritt immer stärker in den Vordergrund.

Um mit einer geeigneten Innovationsstrategie diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, muss eine Prognose für den Telekommunikationsmarkt der Zukunft aufgestellt werden. Dieser Markt wird vornehmlich dadurch geprägt, dass Telekommunikationsleistungen ein Gewohnheitsgut ohne konkretisierbare Kundenanforderungen für die Zukunft werden. Dieses Dokument stellt Bausteine vor, die das Innovationsdilemma aufbrechen können und im Unternehmen prozesstechnisch abgebildet werden müssen.

1. Marktsituation Telekommunikation

Die Telekommunikationsmärkte befinden sich in der Sättigungsphase. So sieht T-Mobile Chef Phillip Humm, dass der Markt Überkapazitäten und viel Spielraum auf der Preisseite hat. Diese Aussage ist umso kritischer zu bewerten, da die Preise im Mobilfunkbereich im Mai dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahresmonat schon um 12,8% gefallen sind . Vodafone, die Nummer 2 im Mobilfunksegment, verzeichnet im ersten Quartal 2006 einen Kundenzuwachs von rund einem Prozent. Gleichzeitig nahm der ARPU pro Kunde um 9% ab .

Noch kritischer sieht der Markt für Festnetzprodukte aus. Die Anzahl der Festnetzanschlüsse nahm in den letzten sechs Jahren gerade einmal um 14% zu, wobei der erzielte Minutenpreis im gleichen Zeitraum um 90% gesunken ist . Zusätzlich treten immer neue Substitutionsprodukte auf: Zum einen drängen Mobilfunkanbieter mit speziellen Tarifen für Heimanwender in den Markt, zum anderen können bestehende Internetleitungen immer komfortabler für Telefonie genutzt werden.

Der momentan einzige Wachstumsmarkt ist der DSL-Markt. Von 2001 bis 2006 hat sich die Anzahl der Anschlüsse fast versechsfacht. Positiv zu bewerten ist außerdem das Innovationspotential: Bis hin zu V-DSL kommen immer höhere Bandbreiten auf den Markt, die vom Kunden auch akzeptiert und gekauft werden. Das Marktpotential ist relativ hoch, da erst 20% der Telefonleitungen mit DSL-Technik beschaltet sind. Im internationalen Vergleich nimmt Deutschland somit nur einen Platz im Mittelfeld ein . Beschränkend wirkt sich jedoch aus, dass die Netzinfrastruktur sehr konzentriert in der Hand der Deutsche Telekom AG liegt. Die Mehrzahl der Anbieter muss sich daher auf ein margenschwaches Resellergeschäft einlassen. Ein erstes prominentes Opfer hat diese Entwicklung mit dem Ausstieg von AOL aus dem Internetzugangsgeschäft bereits gefunden.

2. Reaktion der Anbieter

Die Anbieter reagieren auf diese Marktsituation, indem sie einerseits in benachbarte Marktsegmente eindringen (Festnetz-Mobile Substitution, Voice over IP, etc.). Dies wird jedoch nur zu einer neuen Verteilung der Marktanteile bei gleichzeitig sinkenden Margen führen und ist daher langfristig nicht Erfolg versprechend.

Andererseits werden Produkte eingeführt, die neue Nutzungsmöglichkeiten erschließen (z. B. Mobile TV, Push to Talk oder Datenübertragung über HSDPA). Diese neuen Produkte werden nicht oder nur zaghaft vom Markt angenommen werden. Push to Talk ist ein erfolgloses Nischenprodukt geworden; Datendienste weisen bei weitem nicht die Nutzungszahlen ehemaliger UMTS-Business-Cases auf und auch der Mehrwert von TV-Empfang via Handy ist mehr als fraglich. Die Kernfrage lautet also, wie erfolgreiche Produkte in solchen innovativen Märkten zu entwickeln sind. Um dies beantworten zu können, betrachten wir den Telekommunikationsmarkt der Zukunft. Dieser zeichnet sich unserer Meinung nach durch vier Kernthesen aus:

Den ganzen Beitrag lesen »

Faire Verträge für ITK-Outsourcing – Win-Win-Situation für Provider und Kunden schaffen

Jürgen Stäudtner 5. Mai 2006

Veröffentlicht in Funkschau
Co-Autor: Jürgen H. Stäudtner

Viele ITK-Entscheider in Unternehmen und bei Providern können von ITK-Outsourcing profitieren. Den Verträgen kommt entscheidende Bedeutung zu, denn Fehler können nur schwer behoben werden.
Kostenersparnisse, bessere Dienstleistungen oder schnellere Reaktionszeiten können durch ITK-Outsourcing erreicht werden. Kontrollmöglichkeiten und Flexibilität sind heute erreichbar, und proaktive Partner schlagen eigenständig Produktneuerungen vor. Allerdings treten die Vorteile von ITK-Outsourcing angesichts von problematischen Projekten manchmal in den Hintergrund. Unzureichende oder nicht den Erfordernissen angepasste Verträge sind oft Ursache für Missstände.

Der österreichische Mobilfunk-Provider ONE hat 2004 das ONE Netzwerk an Alcatel vergeben. Dies ist ein Beispiel für die Wichtigkeit von ITK-Outsourcing. Zunehmend werden Kernfunktionen von Unternehmen ausgelagert und nicht nur weniger kritische Geschäftsprozesse. Peter Nachtigall, Manager der ONE GmbH hat darüber auf der diesjährigen IIR Konferenz „Evolving Outsourcing Strategies in Telecoms“ in Prag berichtet. Deutlich wurde, dass ONE an einer langfristig erfolgreichen Partnerschaft interessiert war, eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Vertragverhandlungen.

Den ganzen Beitrag lesen »

Definition von end-to-end Tests

Jürgen Stäudtner 12. Dezember 2003

End-to-End Tests sind sinnvoll, wenn Produkte oder Dienstleistungen unter Zeitdruck mit guter Qualität gestartet werden sollen. Je nach Ausprägung lassen sich mit End-to-End Tests the gesamte Organisation, einzelne Prozesse oder reine Systemlandschaften testen.

Gruende-fuer-End-to-End-Tests

Vor allem High-Tech Service Industrien (wie die Telekommunikation, oder die Finanzbranche) sind gekennzeichnet durch starken Wettbewerb, viele unterschiedliche Produkte, Schnelllebigkeit und hohen Preisdruck. In solchen Umgebungen ist es oft nicht möglich, eingeführte fehlerhafte Produkte ohne Imageschaden während des Betriebs zu optimieren. In solchen Fällen sollte man sich die Zeit nehmen, Prozesse von Anfang bis zum Ende, von end-to-end, zu testen.

Den ganzen Beitrag lesen »