Unabhängige und ausgelagerte Testverfahren gewinnen immer mehr Unterstützer. Studien sagen diesen Services großes Wachstum voraus, weil zeitgleich Kosten verringert und die Qualität der Softwareprodukte verbessert werden können.
Die Qualität von Produkten und Services die IT einsetzten wird von weiten Teilen der Industrie als verbesserungswürdig angesehen. Eine Studie von PAC von 2009 zeigt, dass 79% der Testteilnehme glaubt, dass unzureichend getestete Software zu bedeutenden Zusatzkosten führen kann, und 65% der Teilnehmer sind davon überzeugt, dass das Testen unabhängig von der Softwareentwicklung erfolgen sollte.
Nicht jeder kann es sich so wie Microsoft leisten, zwei Entwickler an identischem Code arbeiten zu lassen. “Unabhängiges Testen entwickelt sich offensichtlich zu einem Markttrend.” sagt Frank Ridder, Reasearch Director IT-Sourcing, Gartner. In besagter Studie von PAC, die zusammen mit Logica durchgeführt wurde, wird deshalb eine Verdopplung des Marktvolumens alleine in Deutschland bis 2010 auf 200 Millionen Euro vorausgesagt.
Ein Artikel in der Funkschau, Heft 04 / 2010.
Contact Center sind beansprucht wie nie. Hoher Kostendruck, unzufriedene Kunden und rasante Entwicklungen der Technologie und der Wettbewerbslage sorgen für zunehmende Komplexität. Der Artikel in Heft 4 / 2010 der Funkschau erläutert, wie Model Offices helfen können.
Viele Unternehmen sind auf den Wettbewerb und die Frage konzentriert, wie der Umsatz erhöht werden kann. Dabei werden immer öfter Geschäftsprozesse vernachlässigt, was zu teuren Fehlfunktionen führen kann. Tests durch Kunden helfen auch hier (siehe auch unser White-Paper).
Die Qualität des Kundenservice ist ein beliebtes Diskussionsthema. Überlicherweise üben sich Manager darin, die Wichtigkeit Ihres Kundenkontakts zu betonen. Durch Tests kann die Qualität des Kundenservice aus Sicht der Kunden geprüft werden, bevor negative Schlagzeilen entstehen.
Kundenservicetests werden von Unternehmen unter diesem Namen realtiv selten in Anspruch genommen. Zunehmend besetzten jedoch Verbraucherschutz und Testorganisationen wie die Stiftung Warentest dieses Feld. Meist wird untersucht, wie gut, oder wie schlecht Kunden bei Anbietern einer homogenen Produktgruppe bedient werden.
Diese Tests kann man auf verschiedene Art und Weise durchführen. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich die Verwendung “verdeckter” Kunden, die sich nicht als Testkunden zu erkennen geben. “Mystery Shopping” ist hierfür ein Begriff . Auch hat sich hier bereits eine internationale Allianz gebildet. Die Mystery Shopping Provider Association versucht am Renomee dieser Tests zu arbeiten.
Denn vor allem Call Center testeten so auch die eigenen Mitarbeiter und gaben dies erst beim Jahresgespräch zu erkennen. Mittlerweile sind Mystery Calls aber ein weit verbreitetes Mittel um z.B. Benchmarkstests durchzuführen die verschiedenen Dienstleister miteinander vergleichen.
Dieses Prinzip lässt sich verallgemeinern. Ein umfassender Kundenservicetest verwendet deshalb nicht nur die Kontaktkanäle Internet und Telefon, sondern bedient sich aller Medien um alle Touchpoints mit Kunden zu untersuchen. Siehe White-Paper zu Prozesstests.
Der Prozesstest prüft, ob oder wie gut ein Geschäftsprozess aus Kundensicht funktioniert. Sie sind in komplexen organisatorischen Umgebungen genauso sinnvoll wie in komplexen technischen Umgebungen. Professionelle Planung und Durchführung sind erforderlich.
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Prozesstests (PT) kann man in verschiedenen Ausprägungen durchführen. Der klassische Geschäftsprozesstest misst, wie gut und wie effizient (je nach gewählten Leistungskriterien) ein Geschäftsprozess arbeitet. Hierzu werden operative Abteilungen, deren Arbeitsmaterial und alle Systeme und Partnerunternehmen eingebunden (siehe White-Paper zu Prozesstests).
Operational Readiness Tests prüfen, ob es sinnvoll ist, mit dem Vertrieb eines Produkts oder einer Dienstleistung zu beginnen.
Operational Readiness bedeutet, dass die Organisation und das Produkt oder der Service betriebsbereit sind. Die meisten Unternehmen definieren dies formlos, aber bei komplexen Geschäftsprozessen und/oder einem komplexen Angebot ist es sinnvoll sich explizit damit zu befassen, damit die gewünschte Qualität direkt beim Start des Produkts oder des Service erbracht werden kann (siehe White-Paper zu Prozesstests).
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Der Start vieler komplexer Produkte und Services verläuft bezüglich des Kundenkontakts und damit des Kundennutzen nicht zufriedenstellend weil sich Unternehmen oftmals nicht um die damit verbundenen Geschäftsprozesse kümmern. Mode Office Tests verhindern dies.
Bei der Einführung von neuen Produkten und Services kommt es nicht selten zu einer grundlegenden Umstellung der Vorgehens- und Arbeitsweisen operativer Abteilungen. Ein Model Office ist ein bewährtes Mittel diese Änderungen zu erproben, zu diskutieren und zu optimieren und die Werkzeuge und Hilfsmittel zu entwickeln, die für den operativen Betrieb notwendig sind (siehe White-Paper zu Prozesstests).
Der Model Office Test (MOT) steht am Ende dieser Entwicklung und prüft, ob operative Kräfte nach dem vorgesehenen Trainingsprogramm mit den neue entwickelten Hilfsmitteln und Werkzeugen einen sehr guten Betrieb gewährleisten können.
Der Systemtest prüft die Funktion eines Systems inklusive aller Schnittstellen. Es empfiehlt sich, auf Basis gestellter Anforderungen zu testen, um Diskussionen mit Lieferanten zu vermeiden. Oft werden Systemtests deshalb im Rahmen von Abnahme-Tests durchgeführt.
Wenn vor allem die Zusammenarbeit mehrerer Systeme getestet wird, dann spricht man von einem System-Integrationstest (SIT). Wenn alle Systeme getestet werden, die zur Unterstützung eines Geschäftsprozesse benötigt werden, dann ist dieser System-Integrationstest ein End-to-End Test.
Systemtests müssen aus technischen Gründen durchgeführt werden, wenn die Systemlandschaft komplex ist. Einfache Fehler in Schnittstellenbeschreibungen fallen oftmals hier auf und haben einen großen Einfluss. Prozesstests werden durch Systemtests nicht ersetzt (siehe White-Paper zu Prozesstests).





