<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Cridon &#187; Wireless</title>
	<atom:link href="http://www.cridon.de/tag/wireless/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.cridon.de</link>
	<description>Passionate about better products and services</description>
	<lastBuildDate>Wed, 21 Jul 2010 08:49:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Die Anforderungen für die vierte Generation des Mobilfunks wurden definiert &#8211; 4G steckt sich hohe Ziele</title>
		<link>http://www.cridon.de/die-anforderungen-fur-die-vierte-generation-des-mobilfunks-wurden-definiert-4g-steckt-sich-hohe-ziele/</link>
		<comments>http://www.cridon.de/die-anforderungen-fur-die-vierte-generation-des-mobilfunks-wurden-definiert-4g-steckt-sich-hohe-ziele/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 15:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen H. Stäudtner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[D3 Innovation Framework]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Product Management]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[Wireless]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chogo.de/die-anforderungen-fur-die-vierte-generation-des-mobilfunks-wurden-definiert-4g-steckt-sich-hohe-ziele/</guid>
		<description><![CDATA[<a title="WiFi" href="http://www.wi-fi.org/" target="_blank"><strong>WiFi</strong></a><strong> und </strong><a title="UMTS Forum" href="http://www.umts-forum.org/" target="_blank"><strong>UMTS</strong></a> sind in unseren Breiten erfolgreich und die am meisten verwendeten Protokolle für "Wireless Mobile Broadband". Während WiFi sich eher in Gebäuden durchgesetzt hat, und vor allem in Privathaushalten als Abschluss von DSL reüssiert, so wird UMTS mehr und mehr als Internet-Anschluss unterwegs genutzt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>UMTS steht in unseren Breiten auch für die dritte Generation des Mobilfunks (3G). Nun ist die vierte Generation des Mobilfunks greifbar (4G), die möglicherweise bereit 2015 verfügbar ist. <a title="4G Definition" href="http://www.itu.int/md/R07-IMT.ADV-C-0001/en" target="_blank">IMT-Advanced</a> und deren Ziele wurden von der ITU (International Telecommunications Union) definiert .<span id="more-119"></span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-200" title="ziele-von-4g-mobilfunk" src="http://www.chogo.de/wp-content/uploads/2009/03/ziele-von-4g-mobilfunk1.jpg" alt="ziele-von-4g-mobilfunk" width="367" height="264" /></p>
<p>&#8220;Wireless Mobile Broadband&#8221; wird noch leichter anwendbar, kompatibler und schneller.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Aus Sicht der Produktentwicklung sind die wichtigsten Ziele von IMT-Advanced:</p>
<ul>
<li>Anwendungen sollen noch einfacher nutzbar werden, indem z.B. Nutzer leichter identifiziert werden können, wenn sie dies wollen.</li>
<li>Mobilfunk- und Festnetzangebote werden noch stärker zusammenwachsen, sofern die Netzbetreiber dies möchten.</li>
<li>Die Netzwerke werden es mit der Geschwindigkeit heutiger Firmennetzwerke aufnehmen können und für anspruchsvolle Nutzungserfahrungen sorgen (&#8220;100 Mbit/s for high and 1 Gbit/s for low mobility&#8221;, &#8220;less than 10 millisecond roundtrip delay.&#8221;).</li>
</ul>
<p>Dies lässt eher auf eine Evolution schließen. Unsere Aufmerksamkeit haben jedoch zwei Punkte erregt, die doch auf eine Art Revolution hindeuten:</p>
<ul>
<li>Es wird ein umfangreiches Spektrum benötigt</li>
<li>Möglicherweise werden die beiden größten Protokoll-Favoriten zusammenarbeiten</li>
</ul>
<h2>Spektrum</h2>
<p>Ein Artikel von Unstrung über <a title="Unstrung" href="http://www.unstrung.com/document.asp?doc_id=159765" target="_blank">Wireless Broadband</a> zeigt auf, dass diese Technologie 40MHz und vorzugsweise 100MHz Allokiertes Spektrum benötigt. Dies scheint deutlich mehr als bisher üblich zu sein und lässt große Schwierigkeiten bei deren Vergabe erwarten.</p>
<p>&#8220;Never before have such large spectrum allocations been needed. And that means spectrum availability will be a big challenge for IMT-Advanced technologies.&#8221;</p>
<p>&#8220;Regulators have to set aside more continuous spectrum to launch these systems,&#8221; says Ekudden (vice president and head of standardizaRetion and industry initiatives at <a href="http://www.unstrung.com/complink_redirect.asp?vl_id=1879" target="new">Ericsson AB</a> ). It&#8217;s up to governments and regulators around the world to allocate this spectrum. The industry challenge is to ensure the new spectrum is made available for IMT-Advanced.&#8221;</p>
<h2>Harmonie der Protokolle</h2>
<p>Heute sind mehrere Protokolle zu 3G im Einsatz: Amerika und Asien verwenden andere Standards als Europa mit UMTS. Außerdem hat WiFi hat den größeren Bruder WiMax (<a title="WiMax" href="http://www.wimaxforum.org/" target="_blank">802.16</a>), der sich ebenfalls als Grundpfeiler des fortschriftlichen Mobilfunks sieht.</p>
<p>Durch <a title="Femto Cells" href="http://www.femtoforum.org/femto/" target="_blank">Femto-Cells</a> wird die Konkurrenz im Hausbereich mit WiFi künftig auch noch erhöht, denn diese Mini-Mobilfunksender erlauben es, eine eigenes Mobilfunknetzwerk aufzubauen.</p>
<p>Der Kandidat von 3GPP für 4G ist <a title="LTE Advanced" href="http://www.3gpp.org/article/lte-advanced" target="_blank">LTE Advanced</a>. IEEE wirft einen Nachfolger von WiMax namens  <a title="WiMax Wireless Man" href="http://wirelessman.org/liaison/docs/L80216-08_057r2.pdf" target="_blank">&#8220;Wireless Man&#8221; 802.16M</a> ins Rennen. Aber mehr als eine Quelle lässt sich finden, die eine Zusammenführung beider Technologien fordern: Sean Maloney, Intel: &#8220;In out view they ought to be harmonized. The technologies are about 80% similar&#8221; (Wireless Watch of <a title="Rethink" href="http://www.rethinkresearch.biz/about.asp?crypt=%B3%9C%C2%97%91" target="_blank">Rethink</a>).</p>
<p>Anderen Standards werden momentan wenige Chancen eingeräumt. Es sei denn ad-hoc Netzwerke von anderen Herstellern setzten sich doch noch durch. Das wäre sicherlich eine disruptive Innovation.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cridon.de/die-anforderungen-fur-die-vierte-generation-des-mobilfunks-wurden-definiert-4g-steckt-sich-hohe-ziele/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tipps und Tricks zum kostengünstigen Aufbau eines kommerziellen Wireless-LAN Hotspots</title>
		<link>http://www.cridon.de/tipps-und-tricks-zum-kostengunstigen-aufbau-eines-kommerziellen-wireless-lan-hotspots/</link>
		<comments>http://www.cridon.de/tipps-und-tricks-zum-kostengunstigen-aufbau-eines-kommerziellen-wireless-lan-hotspots/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2004 14:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen H. Stäudtner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[D3 Discover - Innovationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Business Services]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wireless]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chogo.de/tipps-und-tricks-zum-kostengunstigen-aufbau-eines-kommerziellen-wireless-lan-hotspots/</guid>
		<description><![CDATA[In der Anfangsphase der öffentlichen Verwendung von Wireless LAN als Internet-Zugangsmedium war vielfach unklar welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um ein kommerzielles Angebot von Wireless LAN zu ermöglichen. Viele Inhaber von Cafes, Restaurants, Hotels und andere potenzielle Betreiber von kommerziellen Wireless LAN Hotspots ließen sich von der hohen Komplexität der Installation eines Hotspots abschrecken und verzichten deshalb auf Wireless LAN. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Autoren: Martin Sandren und Jürgen H. Stäudtner</em><br />
<em>Veröffentlicht in <a href="http://www.funkschau.de/heftarchiv/pdf/2005/fs%2003/fs_0503_s36.pdf" target="_blank">Funkschau</a></em></p>
<p>Die acoreus AG hat die Technologie untersucht und einen praxiserprobten Leitfaden entwickelt, der Schritt für Schritt zeigt, wie ein kommerzieller Hotspot so aufgebaut werden kann, dass die notwendigen Investitionen beherrschbar bleiben.</p>
<p><span id="more-26"></span>In den vergangenen eineinhalb Jahren sind 2000 kommerzielle Wireless LAN Hotspots in Deutschland entstanden und Analysten sagen eine weitere Steigerung voraus. Viele dieser Hotspots wurden von Firmen aufgebaut, die oft mehr als 20 Hotspots betreiben und die entsprechende Erfahrungen mit der Technologie gesammelt haben. Es gibt weiterhin nur eine geringe Anzahl von kleinen Betreibern, die wenige Hotspots betreiben. Der Hintergrund: Öffentliche Wireless LAN Standorte werden bisher noch nicht sehr stark frequentiert. Viele potenzielle kleinere Betreiber scheuen sich, in den sich entwickelnden Markt einzusteigen, weil ihnen das technische Know-how fehlt oder sie das finanzielle Risiko scheuen.</p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Kundengruppen und deren Zufriedenheit</strong></p>
<p>Kommerzielle Angebote berücksichtigen bislang oft nicht in ausreichender Weise die unterschiedlichen Wünsche und Gewohnheiten der Kundengruppen, mit der Folge, dass in vielen Anleitungen zum Aufbau eines Netzwerkes auf grundlegende Erfordernisse wie das Vorhandensein einer ruhigen Zone mit Sitzgelegenheiten nicht hingewiesen wird. Andererseits werden technische Anforderungen gestellt, die weit über die Bedürfnisse des durchschnittlichen WLAN Nutzers hinausgehen. Dadurch wächst das Risiko, dass zuviel Hardware investiert wird und Wireless LAN an Orten zur Verfügung steht, wo niemand surfen möchte.</p>
<p>Die heute vorliegenden Erkenntnisse zu den Kunden, die am häufigsten Wireless LAN nutzen, können sicherlich noch empirisch vertieft werden, bestätigen aber im Wesentlichen die Vermutung der Berlecon Studie des vergangenen Jahres. So nutzen heute meist Geschäftskunden Wireless LAN, gefolgt von Privatkunden. Deren Nutzungsgewohnheiten unterscheiden sich jedoch von den Gebrauchsmustern, die von einem hohen Datenvolumen ausgehen, und die bisher bekannten, technischen Studien zugrunde liegen.</p>
<p>Beide Kundengruppen surfen hauptsächlich im Internet und fragen ihre Email-Konten ab. Technisch bedeutet dies, dass im Wesentlichen pro Nutzung eine Reihe von http Requests ausgelöst wird. Gelegentlich sind Emails etwas größer oder kleinere Dateien werden geladen (zum Beispiel 10 MByte). Größere Abfragen hingegen werden aus dem Büro oder von zu Hause aus vorgenommen. Auch peer-to-peer Dienste zum Herunterladen von Musik oder Tausch von Videos werden noch nicht an öffentlichen Plätzen angewendet.</p>
<p>Solche Kunden sind nach den Erfahrungen der acoreus AG dann zufrieden, wenn Wireless LAN problemlos funktioniert, nicht allzu teuer ist und die Abfragen nicht wesentlich länger dauern als von zu Hause gewöhnt. Das heißt: Eine Abfrage darf einige Sekunden dauern, denn auch bei hervorragenden Bandbreiten ist nicht gewährleistet, dass der gewählte Server immer gut funktioniert.</p>
<p><strong>Das „Ausleuchten“ eines Standortes</strong></p>
<p>Die Wireless LAN Technik und vor allem der Betrieb von Wireless LAN in öffentlichen Bereichen sind relativ neu. Es gibt wenige Personen oder Firmen, die sich mit der Technik und mit den Bedürfnissen eines Betreibers auskennen. Deshalb empfehlen die meisten Lieferanten, vor dem festen Einbau von Hardware mit temporären Anordnungen zu überprüfen, ob die Signalstärke gut genug ist für den Betrieb. Dies wird „Ausleuchten“ genannt. Es sind einige Dinge sind zu beachten, wenn man dies selbst durchführt oder in Auftrag gibt:</p>
<p>Im Vorfeld des „Ausleuchtens“ sollte definiert werden wo Wireless LAN nutzbar sein sollte. Wird dieser Bereich an das erwartete Nutzungsverhalten angepasst, lassen sich bereits signifikant Kosten einsparen. Außerdem sollten zum Ausleuchten nur die Geräte verwendet werden, die später auch zu Einsatz kommen. Darüber hinaus müssen die Geräte genau an der Stelle ausprobiert werden, an der sie später verwendet werden. Andere Wireless LAN Chips oder selbst das Verschieben einer Antenne um einige Zentimeter kann aufgrund der kleinen Wellenlänge von Wireless LAN und der großen Bedeutung von Reflexionen die Aussage stark beeinflussen.</p>
<p>Deshalb sollten für große Installationen professionelle Netzwerktechniker zu Rate gezogen werden. Betreiber kleinerer und mittlerer Standorte, bei denen Angebote zur Ausleuchtung oft die Kosten der Installation überschreiten, können eine Ausleuchtung selbst vornehmen. Erforderlich sind nur grundlegende IT-Kenntnisse. In diesem Fall sollte man das „Signal Noise Ratio“, das das Verhältnis von Signal zu Hintergrundrauschen angibt,  messen. Das „Signal Noise Ratio“ sollte 20 betragen – dies ist die zentrale Aussage, die die acoreus AG in umfangreicher Untersuchung herausgefunden hat, und die nachstehend erläutert wird. Messen kann man das SNR mit vielen Wireless LAN Treibern, oder mit Werkzeugen wie beispielsweise der Software Netstumbler (http://www.netstumbler.com/).</p>
<p><strong>Das Zusammenstellen der Ausrüstung</strong></p>
<p>Drei Fragen stellen sich in Bezug auf das technische Equipment, das gewählt werden muss: Welcher Wireless LAN Server soll verwendet werden, wie viele Antennen und Access-Points werden benötigt, wie werden diese am besten verkabelt und wie groß muss die Anbindung an das Internet bemessen sein.</p>
<p><em>Der Wireless LAN Server</em></p>
<p>Für einen öffentlichen Hotspot, der kommerziell betrieben werden soll, muss ein WLAN Server verwendet werden, der eine Abrechnungsfunktionalität besitzt. Dafür werden einige Produkte, wie zum Beispiel das von Toshiba und acoreus angeboten. Hier sollte darauf geachtet werden, dass der Server und das oft benötigte Backend zur Verrechnung ausreichend parallele Nutzer unterstützt. Das genannte Produkt unterstützt mehrere Hundert gleichzeitiger Nutzer.</p>
<p><em>Antennen</em></p>
<p>Antennen empfangen oder senden Wireless LAN Signale. In den meisten Teilen der Welt ist die Wireless LAN Abstrahlleistung auf 100 Milli Watt beschränkt. Dies bedeutet, dass die Reichweite einer Antenne mit ungefähr 100 Metern im Freien gering ist und direkt damit zusammenhängt, auf welche Bereiche sich diese Abstrahlleistung aufteilt und was sich zwischen Antenne und Ziel befindet.</p>
<p>Normale Antennen, wie zum Beispiel in externen Wireless LAN Karten oder WLAN Access Points aus dem Supermarkt eingebaut, strahlen omnidirektional (kugelförmig) und vergeuden einen guten Teil der Abstrahlleistung, wenn nicht glückliche Umstände und Reflexionen helfen. Fest installiert Antennen, die wie in Laptops ummantelt sind, haben in Tests der acoreus AG schlecht abgeschnitten.</p>
<p>In Deutschland muss die Leistung einer Antenne nicht kugelförmig abgegeben werden. Deshalb empfiehlt sich für kommerzielle Hotspots der Einsatz von professionellen Antennen, wie zum Beispiel von Huber und Suhner (http://www.hubersuhner.com/de/). Zwei Antennentypen sind besonders geeignet: Richtfunkantennen und Rundstrahler. Richtfunkantennen, die einen Öffnungswinkel von 70 Grad oder mehr aufweisen, sind für den Einsatz an einer Wand ausgelegt und strahlen in einen Raum hinein. Gegebenenfalls sollte man mehrere Richtunkantennen an einer Stelle in verschiedene Richtungen strahlen lassen. Kleinere oder quadratische Räume lassen sich am besten mit Rundstrahlern erfassen. Diese Antennen strahlen in Form einer Scheibe und werden an der Decke befestigt. Der Raum unter einer solchen Antenne wird dann nicht direkt erfasst, aber durch Reflexionen meist gut ausgeleuchtet.</p>
<p><em>Access Points</em></p>
<p>Um eine Antenne einsetzten zu können, wird ein gesonderter Access Point benötigt. Es ist von einem  Access Point pro Antenne auszugehen. Manche dieser Access Points unterstützen zwei Antennen, sodass eine Antenne nachgerüstet werden kann, wenn das erzielte Ergebnis nicht überzeugt.</p>
<p>In diesem Fall bieten sich seit neuestem auch Wireless LAN Repeater an, die das Wireless LAN Signal verstärken. D-Link hat einen solchen Verstärker kostengünstig auf den Markt gebracht. Der Nachteil dieser Variante ist der Verlust von 50 Prozent der Bandbreit pro Einsatz eines Repeaters und die wiederum kugelförmige Antenne eines solchen Gerätes. Somit sind WLAN Repeater heute eher als willkommene Notlösungen zu betrachten.</p>
<p><em>Verkabelung</em></p>
<p>Antennen und Access Points sollten nahe beieinander aufgebaut werden, denn die Verkablung zwischen beiden ist kompliziert. Es werden Antennenkabel und ein Pigtail Kabel benötigt. Pigtail Kabel müssen passend zum Access Point Typ eingekauft werden. Antennenkabel sollten nicht länger als sechs Meter sein, weil sonst die Dämpfung der Kabel zu hoch ist. Antennenkabel über 1 Meter Länge gelten oft als Sonderanfertigung und sind teuer.</p>
<p>Die Verkablung zwischen WLAN Server und Access Points ist dagegen einfach. Klassische Netzwerkkabel (z.B. CAT 5) sind ausreichend.</p>
<p><em>Anbindung an das Internet</em></p>
<p>Viele kommerzielle WLAN Hostpots werden über A-DSL angebunden. Dies ist im Normalfall ausreichend, auch wenn bei A-DSL-Angeboten die Bandbreite meistens nicht garantiert ist.  Wie nachstehend ausgeführt, wird die erforderliche Bandbreite oft überschätzt. Als Faustformel kann gelten: pro gleichzeitigem Nutzer sollte anfangs ISDN Geschwindigkeit zur Verfügung stehen. Das heißt mit einem normalen DSL Anschluss und 768 kbit/sec Bandbreite können im Downlink bereits zehn gleichzeitige Nutzer mit ISDN Geschwindigkeit versorgt werden. Wenn die Praxis zeigt, dass höhere Bandbreiten erforderlich sind, kann bei den meisten Anbietern nachgerüstet werden.</p>
<p><strong>Der pragmatische Ansatz</strong></p>
<p>Mit obigen Kenntnissen bietet sich ein pragmatischer Ansatz zum Aufbau eines Wireless LAN Hotspots an: 1, Identifizieren der auszuleuchtenden Flächen; 2, Einsatz von Antennen je nach Raumtyp; 3, Installation und Konfiguration der Geräte; 4, Messen des Ergebnisses; 5, Nachrüsten von Antennen oder WLAN Repeatern, falls das SNR in wichtigen Bereichen unter 15 ist.</p>
<p>Dieser Ansatz erfordert IT-Grundkenntnisse und führt bei kleinen und mittleren Hostspots zu guten Ergebnissen. Somit kann man relativ schnell und kostengünstig zum Betreiber eines Wireless LAN Hotspots werden. Wird das WLAN-Angebot durch Werbung und Marketing-Maßnahmen flankiert, zahlt sich die Investition schon nach kurzer Zeit aus.<br />
„Signal Noise Ratio“  und Anzahl gleichzeitiger Nutzer</p>
<p>Die acoreus AG hat in umfangreichen Studien und praktischen Tests die technischen Grundlagen für diese Empfehlungen erarbeitet. Nachfolgend werden die wichtigsten, technischen Erkenntnisse kurz dargestellt.</p>
<p><em>Anforderungen der Nutzer</em></p>
<p>Die Qualität einer Netzwerkverbindung kann mit den Parametern Bandbreite und Latenzzeit beschrieben werden. Bandbreite beschreibt das Datenvolumen, das pro Sekunde übertragen werden kann, während die Latenzzeit die Zeit angibt, die eine Anfrage von Sender bis Empfänger benötigt.</p>
<p>Einige Anwendungen benötigen eine hohe Bandbreite, wie zum Beispiel das „File sharing“, das zum Übertragen von großen Dateien verwendet wird. Die häufigste Anwendung der typischen Wireless LAN Nutzer allerdings, das HTTP „surfing“, setzt neben einer ausreichenden Bandbreite vor allem eine gute Latenzzeit voraus. Bei einer hohen Latenzzeit verwenden die beteiligten Computer viel Zeit darauf, die Kommunikation abzusichern und wenig Zeit darauf, die eigentlichen Daten zu übertragen.</p>
<p><em>Signal Noise Ratio</em></p>
<p>Das „Signal Noise Ratio“ (SNR) gibt das Verhältnis von Signal zu Hintergrundrauschen an und ist deshalb so wichtig, weil es die einzige Größe ist, mit der Einfluss der Latenzzeiten praktikabel gemessen werden kann. Chen Na, Jeremy K. Chen, Theodore S. Rappaport vom „Institute of Electrical and Electronics Engineers“ (IEEE) fanden heraus, dass ein SNR über 20, d.h. das Signal ist 100 mal so stark wie das Hintergrundrauschen, keinen Vorteil bei der Datenübertragung ergibt. Die acoreus AG ermittelte weiterhin, dass die meisten WLAN Chips bei einem SNR von 15 so viel Arbeit darauf verwenden, Störsignale herauszufiltern, dass die Kommunikation eingeschränkt ist.</p>
<p>Man sollte auch deshalb darauf achten, dass das SNR nicht zu stark abfällt, weil ein Computer mit schlechter WLAN Verbindung so viel Ressourcen in Anspruch nimmt, dass alle anderen WLAN Nutzer darunter leiden, wie in dem Bericht „Performance Anomaly of 802.11b</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cridon.de/tipps-und-tricks-zum-kostengunstigen-aufbau-eines-kommerziellen-wireless-lan-hotspots/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Entwicklung von Wireless LAN zum Massenmarkt</title>
		<link>http://www.cridon.de/die-entwicklung-von-wireless-lan-zum-massenmarkt/</link>
		<comments>http://www.cridon.de/die-entwicklung-von-wireless-lan-zum-massenmarkt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2004 18:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen H. Stäudtner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[D3 Define - Analyse und Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[Wireless]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chogo.de/die-entwicklung-von-wireless-lan-zum-massenmarkt/</guid>
		<description><![CDATA[Wireless LAN ist in aller Munde und wird oft als die Technologie des „drahtlosen“ Internetzuganges der Zukunft gepriesen. Die Überlegungen sowohl der meisten Publikationen über dieses Thema als auch der heutigen Anbieter von öffentlich zugänglichen Wireless- LAN- Angeboten (Public WLAN Hotspots – PWLAN) konzentrieren sich auf lukrative Standorte mit hohem Aufkommen an Geschäftskunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meist wird relativ technisch argumentiert, da detaillierte Befragungen von Wireless- LAN- Kunden an öffentlichen Hotspots noch nicht vorliegen. Grund genug also, die Argumente für und wider einer solchen Entwicklung näher zu betrachten. Dadurch wird auch einen Eindruck über die Zukunft von UMTS und Wireless LAN ermöglicht.<br />
Wireless LAN erlangte erst kürzlich Aufmerksamkeit in Europa.</p>
<p><span id="more-27"></span></p>
<p>Wireless LAN ist der eingebürgerte Begriff für die Normenreihe 802.xx der ITU, eines Protokolls zur Datenübertragung, das erstmals im Jahr 1999 Jahr postuliert wurde. Zu dieser Zeit war Europa mit der Vorbereitung von UMTS Versteigerungen bereits voll beschäftigt. Zwei wesentliche Vorteile gegenüber UMTS werden mehr und mehr diskutiert, und sind der Grund für die anhaltende Euphorie:</p>
<ul>
<li>Wireless LAN basiert auf dem weit verbreiteten ITU Standards zu Ethernet, dem heute weltweit dominierenden Standard für Firmennetze und der „technischen Sprache“ des Internet welches wesentlich älter ist als andere „drahtlose“ Protokolle.</li>
<li>Wireless LAN ist schneller als alle drahtlosen Konkurrenten. Mit weit verbreiteten 11 MBIT/sec Brutto-Übertragungsrate (neuerdings sogar 54 MBIT/sec Übertragungsrate) ist Wireless LAN um ein vielfaches schneller als UMTS (2 MBIT/sec unter sehr günstigen Umständen) oder Bluetooth und annähernd so schnell wie heutige Firmennetze (bis zu 100 MBIT/sec Übertragungsrate). Hiermit ist auch die schnelle Verbreitung von Wireless LAN in Firmennetzen zu erklären – die Technik ist im Wesentlichen bekannt, bietet aber den Vorteil mit brauchbaren Übertragungsraten ohne lästige Kabel auszukommen.</li>
</ul>
<p>Die kurze Reichweite von Wireless LAN (meist 100 Meter oder wenige Bürowände) muss dabei kein Nachteil sein. Die Strahlungsbelastung kann dadurch um ein vielfaches geringer als die des Mobilfunks, und letztendlich sind die Kosten zum Aufbau eines flächendeckenden Netzwerkes entscheidender als die Reichweite einzelner Zellen.</p>
<p>Es ist allerdings absolut verfehlt von einer Konkurrenz zwischen Wireless LAN und UMTS zu sprechen. Beide Techniken ermöglichen mobilen Internetzugriff. Der Kunde wird entscheiden, welche Dienstleistung er bevorzugt. Gut denkbar ist, das Wireless LAN und UMTS sich künftig gut ergänzen werden.</p>
<p><em>Die Masse machts …</em></p>
<p>Die Erfolgsaussichten von Wireless LAN werden von vielen Marktforschungsagenturen als außergewöhnlich gut eingeschätzt. Den Prognosen für eine explosionsartige Verbreitung von öffentlichen Hotspots und die allgegenwärtige Nutzung von Wireless LAN (z.B. 6000 Hotspots bis 2006 und 4,5  Millionen Nutzer allein in Deutschland werden z.B. von der gartner Group prognostiziert) stehen wenige Mahner gegenüber (Forrester sagt lediglich 7,7 Millionen Hotspotbenutzer  in 2008 für Europa voraus).</p>
<p>Keine dieser Prognosen beantwortet allerdings die Frage, wo diese Vielzahl von Kunden herkommen soll. Geschäftskunden alleine werden Public Wireless LAN schwerlich in diese Größenordnungen vorstoßen lassen. Eine grobe Abschätzung von Berlecon (Zitat …) ergibt, dass 1,4 Millionen geschäftliche Internetnutzer in 2005 PWLAN nutzen werden, von denen nur ein Teil Geschäftsreisen durchführen wird.</p>
<p>Also muss der Dienst Privatkunden schmackhaft gemacht werden. Denn hier erschließt sich in der Tat ein reichhaltiges Potential. Nach Berlecon werden in 2005 9 Millionen Endkunden in Deutschland erwartet, die WLAN fähige Endgeräte ausweisen, von denen 3,2 Millionen PWLAN gelegentlich oder häufig nutzen (dies entspricht 25% der Internnetnutzer).<br />
Zur Beurteilung der Erfolgsaussichten von Wireless LAN ist zusätzlich wichtig, die Nutzungsprofile von PWLAN- Nutzern zu analysieren. Alle heute bekannten Informationen deuten darauf hin, dass gerade die heute als lukrative erachtete Gruppe der vielreisenden Geschäftskunden hohe Anforderungen hat. Dadurch wird sie schwieriger und kostenintensiver zu bedienen, als der normale PWLAN Nutzer (siehe Graphik).</p>
<p>Der „typische Internet Nutzer“ kann auch der typische PWLAN Nutzer werden und damit bei geringerem Umsatz pro Kunde einen höheren Umsatzbeitrag liefern. Da viele der heute typischen Internet Nutzer neue Dienste geschäftlich kennen gelernt haben, müssen aber geschäftlichen Kunden bedient werden, auch wenn Sie nicht ständig reisen.<br />
Einfach und preiswert lossurfen</p>
<p>Grundlegende Anforderungen der Masse der künftigen PWLAN Nutzer lassen sich auf Basis der Erfahrungen mit dem Internet und dem Mobilfunk bereits approximieren: einfache Nutzung, gute inhaltliche Angebote und ein preiswerter Zugang werden wesentliche Argumente sein. Für Geschäftskunden ist zusätzlich Sicherheit zu gewährleisten. Diese grundlegenden Themen sind adressiert:</p>
<p><em>Einfache Nutzung von Wireless LAN</em></p>
<p>Die Verbreitung von Endgeräten verläuft rasant – Wireless LAN Technologie wird immer billiger und ist bereits in vielen Kaufhäusern für den Heimgebrauch erwerbbar. Entsprechende Chips werden in neue Laptop Modelle und PDAs eingebaut; die Produktion erster Mobilfunktelefone mit PWLAN Fähigkeiten sind angekündigt (Motorola). Die Möglichkeit Wireless LAN zu nutzen ist somit mehr und mehr gegeben.<br />
Heute verbreitete Prepaid- Angebote für die Nutzung von PWLAN- Hotspots sind nicht handhabbar. Kunden müssen in den meisten Fällen für jede Nutzung gesondert Prepaid- Karten erwerben – manchmal erhältliche Jahresabos sind sehr teuer.  Viel lukrativer sind da Angebote auf Rechnung zu zahlen, oder Flatrates zu nutzen. Für beide Optionen wurden kürzlich Angebote an den Markt gebracht. Erfahrene Abrechungshäuser wie die acoreus AG stellen Lösungen bereit, per Registrierung mit einfachem Login zu bezahlen. Roamingabkommen von Mobilfunkunternehmen werden zunehmend angeboten, und auch die Identifizierung per SIM Card, die es Mobilfunkkunden ermöglicht, öffentliches Wireless LAN wie ein Mobilfunktelefon zu nutzen, wird erhältlich sein.</p>
<p><em>Gute inhaltliche Angebote</em></p>
<p>Nutzern von PW LAN Hotspots steht das gesamte Angebote des offenen Internet zur Verfügung. Auch Internet Communities wie AOL lassen immer mehr offene Inhalte in Ihr Angebot mit einfließen. Dies ist ein deutliches Differenzierungsmerkmal zu den inhaltlichen Angeboten von zum Beispiel Mobilfunkbetreibern, die auf ausgewählte Dienstleitungen setzten.</p>
<p>Dies ist der bekannte Wettkampf zwischen Internet und Telefonie, zwischen Unsicherheit und Verlässlichkeit, zwischen Möglichkeiten und Abschottung. In der Welt des Internet gibt es eine große Auswahl an Angeboten &#8211; absolut verlässliche Bezahlfunktionen existieren noch nicht und Regulierung ist ein Versuch.</p>
<p>Die Industrie erwartet dennoch Umsatzsteigerungen bei Anwendungen, die viel Bandbreite benötigen, wie zum Beispiel die Nutzung von Firmennetzen, und das Laden von Musik- oder Videodateien. Sicher ist: sehr viele Nutzer des Internet verfügen heute bereits über E-Mail Konten und nutzen diese täglich. Auch der Bedarf an anderen, einfach zu nutzenden, asynchronen Kommunikationsmedien wie z.B. den Messaging Services steigt stetig. Der Anbieter, der bereits mit solchen Dienstleistungen Erfolg hat und über genügend Bandbreite auf Abruf verfügt, ist gut bedient.</p>
<p><em>Preiswerte Nutzung des Zuganges</em></p>
<p>Seit einigen Jahren hat sich in Deutschland, wie fast überall auf der Welt, für die Internetnutzung und das Telefonieren ein klarer Wettbewerb auf Preisbasis etabliert. Dieser Trend mag aufgehalten werden können, aber die Preise werden auf lange Zeit niedrig bleiben.</p>
<p>Auch für öffentliche Wireless LAN Hotspots wird diese Entwicklung greifen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass PWLAN Zugang zum commodity Produkt wird, Endnutzern preiswerte Zugänge angeboten werden und die Margen für Anbieter gering werden. Dies wird analog den bereits bekannten Modellen des Mobilfunks folgen, die eine Ausweitung der Kundenbasis über günstige, vorausbezahlte Produkte geschaffen haben, um dann die Strategie umzustellen auf die Pflege des Kundenstammes.</p>
<p>Möglich ist, dass die PWLAN- Nutzung in großem Maßstab kostenfrei angeboten wird. Diese Entwicklung wäre mittelfristig schlecht für die Anbieter, weil damit der Erwartungsdruck der Nutzer steigt. Aufgrund der vorerst zu erwartenden Heterogenität der PWLAN Landschaft haben Nutzer es leicht, woanders Ihren drahtlosen Internetzugang zu erhalten. Um dieses Problem zu umgehen wird PWLAN Zugang bereits von einigen Anbietern als Produktbündel angeboten (zum Beispiel AOL).</p>
<p><em>Sichere Nutzung</em></p>
<p>Die Mehrzahl der Internet-Nutzer ist noch nicht hinreichend für die Problematik der IT-Sicherheit sensibilisiert – die wenigsten Nutzer verwenden ausgereifte Schutzmechanismen gegen Viren oder Angriffe, genauso wenig wie sie regelmäßige Backups der Daten durchführen. Mails werden meist unverschlüsselt versendet und abgerufen, genauso wie Nutzer, die im Internet Surfen oder Chatten.</p>
<p>Sicherheit in der Informationstechnik wird allerdings immer wichtiger. Für spezielle Vorhaben wie Online Banking oder die Nutzung von Firmen-Intranets ist es unerlässlich eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten. Und um das Internet endgültig kommerziell nutzbar zu machen, sind absolut vertrauenswürdige Bestell- und  Zahlmöglichkeiten wichtig.<br />
Auch deshalb ist eine deutliche Entwicklung der IT-Sicherheit von öffentlichen Wireless LAN Hotspots erkennbar. Neue Produkte bieten gute Systematiken zur sicheren Abrechnung über Rechnung. Die Authentifizierungsmechanismen werden immer ausgefeilter. Oft diskutiert wird die mangelhafte Sicherheit der Luftschnittstelle zwischen Endgerät und Wireless LAN Access Point – hier gibt es heute keine Technik, die kommerzielle Anforderungen und Sicherheitsanforderungen kombiniert. Mit wenigen Ausnahmen (wie z.B. pptp von Microsoft) sind vorhandene Techniken entweder nicht sinnvoll einsetzbar, weil alle Nutzer eines Hotspots die gleiche Methodik einsetzten müssen (zum Beispiel IPSEC), oder nicht sicher sind (zum Beispiel WEP). Es ist aber absehbar dass diese Probleme gelöst werden, so dass ein störungsfreier und sicherer Betrieb ermöglicht werden kann.</p>
<p>WLAN Anbieter können mittelfristig sogar Vorreiter zum Thema IT Sicherheit werden, wenn Sie den Kunden helfen Sicherheitsthemen besser als bisher zu verstehen und zu beachten.<br />
Surfen können, wo ich bin</p>
<p>Ein Massenmarkt setzt auch ausreichende Nutzungsmöglichkeiten und damit eine Vielzahl von Hotspots voraus. Heute stürzen sich fast alle Betreiber von Hotspots auf angenommen lukrative Standorte  wie Flughäfen, Hotels oder Raststätten. Allerdings sind die Orte, an die die meisten Nutzer nur gelegentlich kommen. Ausstehende Umfragen zu den gewünschten Nutzungsmöglichkeiten werden sicher hervorbringen, dass die Mehrzahl der potentiellen Nutzer wünscht, Internet dort zu nutzen, wo sie sich hauptsächlich aufhalten.</p>
<p>Dies sind natürlich vor allem Büros oder die eigene Wohnung, aber zunehmend auch Standorte wie Kaffees, Bibliotheken, Wartezonen usw.  Ein Betreiber, der diese gewaltigen Investitionen in Infrastruktur heute auf sich nimmt ist nicht in Sicht. Aber immer mehr Gewerbetreibende haben bereits einen breitbandigen Internetzugang und sind somit hervorragend dafür gerüstet  einen PWLAN Zugang anzubieten. Mit der entsprechenden Unterstützung zur Autorisierung, Abrechnung und dem Marketing erschließt sich diesen Standorten ein neues Umsatzpotential. Mittlerweile gibt es auch Erfolg versprechende Produkte, die „Out of the Box“ Lösungen bereitstellen um genau dies zu tun. Diese Lösungen sind oft provisionsbasierend in der Gestalt, dass der Betreiber einen Teil seines Umsatzes an seine Partner abtritt. Dies bedeutet, dass nur geringe Anfangsinvesitionen erforderlich sind.</p>
<p><em>Noch mal in Kürze</em></p>
<p>PWLAN Hostpots werden zahlreicher werden und den Kunden zunehmend ein einfaches Nutzungserlebnis ermöglichen. Die Technologie wird billiger und auch die grundlegenden Bedürfnisse der Nutzer werden zukünftig erfüllt. Einfache Nutzung, gute inhaltliche Angebote und ein preiswerter Zugang sind bereits heute an einigen Standorten gegeben.<br />
Die Möglichkeit für jedermann künftig Betreiber werden zu können und an Umsätzen im Wireless LAN Umfeld verdienen zu können hat das Potential einen Massenmarkt entstehen zu lassen. Wenn diese Hürde genommen ist, werden Weiterentwicklungen der Technologie und der Dienstleistungen neue Angebote schaffen, die Wireless- LAN- Hotspots zu einem Bestandteil unseres Lebens werden lassen. Wir werden dann die Wahl haben, ob wir über das Festnetz, den Mobilfunk oder Wireless LAN ins Internet gehen wollen.</p>
<p><em><br />
Veröffentlicht in <a href="http://www.wlanreport.de" target="_blank">WLAN Report</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cridon.de/die-entwicklung-von-wireless-lan-zum-massenmarkt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
