Cridon D3 Innovation Framework

Lessons Learned: Erfolgsfaktoren für erfolgreiche End-to-End Tests

Jürgen Stäudtner 24. Dezember 2009

End-to-End Tests erlauben es vor dem Start von Produkte und Dienstleistungen auch hoher Komplexität zu prüfen, ob die Erwartungen von Kunden erfüllt werden können, oder nicht. Es gilt allerdings, zentrale Erfolgsfaktoren zu beachten.

Geschäftsprozesse werden bei End-to-End Tests beginnend beim Kunden von Anfang bis zum Ende unter realen Bedingen getestet (Siehe auch die Artikel zu den Definition für End-to-End Tests und der Arten dieser Tests, die wir bereits erfolgreich organisieren konnten).

Nachfolgend sind einige Erfolgsfaktoren für End-to-End Tests aufgeführt, um Sie vor Entäuschungen zu schützen. Verkauszahlen, die unter den Erwartungen liegen, hohe Test- und Entwicklungskosten, organisatorische Probleme und unpassende Informtionstechnologie werden häufig beklagt. Deshalb sollte der Endkunden im Mittelpunkt stehen, Tests strukturiert geplant werden, die operative Organisation involviert werden und berücksichtigt werden, dass gestellte Anforderungen veraltet sein können.

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Immobilienfinanzierung im Internet – Was der Kunde sucht.

Jürgen Stäudtner 10. Juni 2009

Immobilieninteressenten sollten früher als heute beginnen, sich mit Fragen zur Finanzierung zu beschäftigen. Eine Umfrage von Immobilienscout 24 und Cridon zeigt, dass viele Immobilieninteressenten verstehen, dass nicht nur die Zinsen einer Finanzierung wichtig sind, sondern dass es sich lohnt Finanzierungskonzepte zu vergleichen.  Allerdings legt die Umfrage auch den Schluss nahe, dass bei weitem nicht alle Immobilienkäufer dies auch tun.

Viel mehr Menschen suchen eine Immobilie, als tatsächlich kaufen. Vier bis fünf Monate – so lange suchen Immobilieninteressenten durchschnittlich. Die Wahrscheinlichkeit zum baldigen Abschluss eines Immobilienkaufs sinkt gemäß der Umfrage nach fünf Monaten deutlich.

Das ganzheitliche Konzept bei der Immobilienfinanzierung

Dies kann daran liegen, dass das Traumhaus nicht finanzierbar war. Enttäuschungen kann man sich ersparen, wenn man sich frühzeitig informiert, denn Ersparnisse von mehr als 10.000 Euro können leicht erzielt werden, wenn man sich beraten lässt.

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Das richtige Messen von Innovationen

Jürgen Stäudtner 9. Juni 2009

Unklarheit herrscht darüber, wie man den Erfolg von Innovationen am besten messen sollte. Ein allgemeines Rezept gibt es nicht, sondern das richtige Messen ist eng verzahnt mit der gewählten Innovationsstrategie. Der klassische Ansatz zu prüfen, welcher Ertrag ein Produkt in welcher Zeit mit sich bringt, greift deshalb zu kurz.

Viele Firmen sind unzufrieden mit dem wirtschaftlichen Erfolg Ihrer Innovationsbemühungen. Der Umsatz der betrachteten Firmen mit neuen Produkten oder Services ist in den letzten Jahren gesunken.innovation-score-card

Der Erfolg von Innovationen muss gemessen werden. Kritisch ist jedoch die Auswahl der Messgrößen. 

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Die Anforderungen für die vierte Generation des Mobilfunks wurden definiert – 4G steckt sich hohe Ziele

Jürgen Stäudtner 23. März 2009

WiFi und UMTS sind in unseren Breiten erfolgreich und die am meisten verwendeten Protokolle für “Wireless Mobile Broadband”. Während WiFi sich eher in Gebäuden durchgesetzt hat, und vor allem in Privathaushalten als Abschluss von DSL reüssiert, so wird UMTS mehr und mehr als Internet-Anschluss unterwegs genutzt.

UMTS steht in unseren Breiten auch für die dritte Generation des Mobilfunks (3G). Nun ist die vierte Generation des Mobilfunks greifbar (4G), die möglicherweise bereit 2015 verfügbar ist. IMT-Advanced und deren Ziele wurden von der ITU (International Telecommunications Union) definiert .

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“Wireless Mobile Broadband” wird noch leichter anwendbar, kompatibler und schneller.

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Run on Scrum

Jürgen Stäudtner 15. Januar 2009

Zunehmend kommt man mit sogenannten „agilen“ Entwicklungsmethoden in Berührung wenn man Innovation mit IT Komponenten plant – immer öfter wird Scrum verwendet. Diese Methoden haben sich in den letzten 10 Jahren immer mehr bemerkbar gemacht. Agile Methoden haben aber nicht nur Vorteile – nach unserer Recherche sollte ihr Einsatz erwogen werden, wenn

  • schnelle Entwicklung einen Marktvorteil bedeutet,
  • viele Einflüsse auf ein Entwicklungsprojekt zu geänderten Anforderungen führen, und
  • die Zufriedenheit der Kunden und Mitarbeiter oberstes Kriterium ist.

Der Einsatz agiler Methoden sollte überdacht werden, wenn

  • komplexe Sachverhalte zu bewältigen sind oder sehr hohe Qualität erforderlich ist,
  • die andauernde Pflege der Systeme bedacht werden muss, und wenn
  • fachliche Kreativität und disruptive Innovation gewünscht sind

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Informationstechnologie und Innovation

Jürgen Stäudtner 4. Dezember 2008

Lange Zeit war unklar, ob sich der Einsatz von Informationstechnologie lohnt. Die Indizieren mehren sich, dass dies der Fall ist, wenn IT zielgerichtet eingesetzt wird. Das immer bessere Verständnis der eigenen Geschäftsmodelle und der Kunden kann dazu führen, dass dies sogar zunehmend der Fall ist.

Andrew Macafee (andrewmacafee.org/blog) und Erik Brynjofsson haben im Harvard Business Manager gezeigt (1), dass sich in Branchen mit hohem Automatisierungsgrad vor allem die Dynamik des Wettbewerbs erhöht hat. Umwälzungen häufen sich in Branchen mit hohem Einsatz an Informationstechnologie: Unternehmen, die noch vor wenigen Jahren weltweit führend waren können innerhalb kurzer Zeit den Vorsprung verlieren und überholt werden. Auch ist das Leistungsgefälle größer: Unternehmen, die besser als 74% der Wettbewerber sind, konnten Ihren Vorsprung gegenüber den Wettbewerbern deutlich steigern. Investitionen in Enterprise Ressource Systeme dürften künftig allerdings zu keinen nennenswerten Wettbewerbsvorteil führen, sondern zur Grundausstattung gehören.

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Der zielgerichtete Einsatz von Informationstechnologie kann also Chancen eröffnen aber auch ein erhöhtes Risiko bedeuten. Den ganzen Beitrag lesen »

Online Marketing muss bereits in die Produktentwicklung eingehen

Jürgen Stäudtner 19. September 2008

Am 17. und 18. September 2008 fand die OMD (Online Marketing Düsseldorf) zum wiederholten Male statt. Man feiert sich als Leitmesse für digitales Marketing – einige Trends wurden deutlich, die grundsätzlichen Charakter haben und nicht nur die Vermarktung von Werbung im Internet betreffen.Die Dynamik im Internet ist ungebrochen und bringt neue Seiten mit hohem Traffic hervor. Kommerzielle Seiten können durch Performance Marketing Kunden heute sehr gezielt und effizient ansprechen und so Verkäufe maximieren. Das Wissen über Kunden durch Internetangebote nimmt stark zu, nicht zuletzt dank vernetzter bzw. verlängerter Werbeformen. Nutzer sind immer besser informiert und dennoch oder gerade deshalb wird gut platzierte Werbung häufig geöffnet.

Diese Entwickelungen müssen bereits bei der Konzeption eines Produkts oder einer Dienstleistung und des zugrunde liegenden Business Modells berücksichtig werden, wenn über Werbung Geld verdient werden soll oder große Nutzerzahlen erforderlich sind. Nachträgliche Optimierung wird aufwendiger werden und teurer sein als Angebote von Beginn an zukunftsweisend aufzubauen. Den ganzen Beitrag lesen »

Tags: Ordnung im Durcheinander

Jürgen Stäudtner 5. Juli 2008

Die Welt ist durcheinander und sämtliche Versuche diese zu katalogisieren sind gescheitert. David Weinberger zeigt in seinem Buch „Everything is Miscellaneous” warum dies so ist. Er erläutert unzählige Sortierungen und Klassifikationen und zeigt deren Limitationen auf. Weder Bücher, Indizes, Einteilungen des Warensegments von Supermärkten noch alphabetische Sortierungen sind perfekt, denn immer gibt es Dinge, die sich nicht einsortieren lassen, oder die zu mehreren Kategorien passen. Im Wesentlichen führt er als Erläuterung an, dass wir bislang in zwei Ordnungen sortieren. In der ersten Ordnung richten wir Dinge aneinander aus. Wir legen zum Beispiel silberne Gabeln zu silbernen Löffeln. In der zweiten Ordnung erstellen wir dazu einen Katalog. In diesem lässt sich nachlesen, wo etwas zu finden ist. Und meistens muss man sich entscheiden – sind silberne Löffel unter „Löffel” zu finden, oder unter „Silberbesteck”? Dies wird dem Charakter der Welt nicht gerecht, denn annähernd alle Informationen kann man auf verschiedene Weise einordern.

Die Lösung liegt in der dritten Ordnung: mit der Hilfe von Computern können wir alle sinnvollen Zuordnungen von Löffeln auswerten und mit mehreren Attributen arbeiten: den Tags.

Tags sinnvoll setzten.

Allen Dingen werden Informationen an die Hand gegeben, die beschreiben, was sie sind oder darstellen. Weinberger beschreibt sehr langatmig, dass dies eine enorme Komplexität mit sich bringt. Nicht nur die Fülle möglicher Tags (erläutert am Beispiel Capri: italienische Insel oder Ford Sportwagen – gibt es nicht auch ein Getränk diesen Namens?) sondern auch die Auswertung derselben stellen Probleme dar. Die Lösung scheint bis heute darin zu liegen, menschliche Intelligenz zur Sortierung zu nutzen, und bei der Auswertung zu berücksichtigen.

Bis zu 72% aller Tags für eine Information sind gleich, erwähnt Joshua Schlachter, der Gründer der Lesezeichen-Plattform „Delicious”, die auf Tags aufbaut. Der Rest ist durcheinander. Also wählt man die Insel, wenn von Sonne, Meer und Italien die Rede ist, bei Autos denkt man an den Sportwagen. Tags sind komplex und bis dato gibt es keinen Automatismus, diese zu verwalten und auszuwerten. Nur soziale Netzwerke können dies heute nach Weinberger. Den ganzen Beitrag lesen »

Der “Sweet Spot” der Innovation Transrapid

Jürgen Stäudtner 16. April 2008

„Alles Show.” So kommentierte der Spiegel in Ausgabe 14 / 2008 die Beurteilung der Marktchancen des Transrapid durch des Verkehrsministers Wolfgang Tiefensee und den Siemens-Chefs Peter Löscher nach dem Aus für den Einsatz des Transrapids in München. Deren optimistische Beurteilung der Exportchancen des Zukunftsprojekts entspräche nicht der Realität, sondern der Transrapid sei ein weiteres Beispiel des Versagens des Staats und der deutschen Wirtschaft bei industriellen Megaprojekten. Ebenso wie Autobahn-Maut und elektronische Gesundheitskarte versänken viele Großprojekte in einem „Sumpf von Pannen”.

Die Autoren dieses Artikels vermengen hierbei zwei grundsätzliche Dinge. Einerseits scheitern Großprojekte in der Tat oft dann, wenn die Projekte zu komplex sind, oder wenn sich Rahmenbedingungen vor allem politischer Art während des Projekts verändern. Dies war sicherlich bei allen aufgeführten Projekten der Fall.

Andererseits kann es trotz aller Widrigkeiten durchaus vorbildlich sein, wie Staat und Wirtschaft in Deutschland gemeinsam versuchen, Großprojekte zu stemmen. Projekte einer ähnlichen Größenordnung in denen Staat und Wirtschaft zusammenarbeiten sind auch weltweit nicht häufig anzutreffen. Gelungene Beispiele noch seltener – dazu zählen die Breitbandinitiative Koreas, das innerhalb weniger Jahre eine weltweite Spitzenstellung bei der Versorgung mit breitbandigen Telefonschlüssen erzielte oder der TGV Frankreichs, eines Exportschlagers. Den ganzen Beitrag lesen »

Innovation und Kundenorientierung

Jürgen Stäudtner 14. Februar 2008

Booz Allen Hamilton analysierte 2007 in der Studie „Global Innovation 1000″ zum wiederholten Mal den Zusammenhang zwischen Ausgaben für Forschung und Entwicklung und dem finanziellen Erfolg der größten Unternehmen.

Drei Erfolg versprechende Strategien wurden identifiziert: Need Seekers, Market Readers und Technology Drivers sind als Ausrichtung sinnvoll. Aufwendungen für Forschung und Entwicklung korrelieren hingegen nicht direkt mit der Anzahl oder der Qualität von Innovationen.

Drei-Innovationsstrategien-nach-Booz-Allen-Hamilton

lle Strategien führen zu ähnlichem finanziellem Erfolg eines Unternehmens (gemessen an Wachstum und Gewinn). Voraussetzung ist, dass Unternehmen

  • die gewählte Innovationsstrategie konsequent verfolgen und dafür erforderliche Fähigkeiten stärken, und
  • sich stark an Kunden orientierten (durch direkten oder indirekten Kontakt).

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