Die Welt ist durcheinander und sämtliche Versuche diese zu katalogisieren sind gescheitert sagt David Weinberger. Er zeigt in seinem Buch „Everything is Miscellaneous” warum dies so ist. Er erläutert unzählige Sortierungen und Klassifikationen und zeigt deren Limitationen auf. Weder Bücher, Indizes, Einteilungen des Warensegments von Supermärkten noch alphabetische Sortierungen sind perfekt, denn immer gibt es Dinge, die sich nicht einsortieren lassen, oder die zu mehreren Kategorien passen.
„Alles Show.” So kommentierte der Spiegel in Ausgabe 14 / 2008 die Beurteilung der Marktchancen des Transrapid durch des Verkehrsministers Wolfgang Tiefensee und den Siemens-Chefs Peter Löscher nach dem Aus für den Einsatz des Transrapids in München. Deren optimistische Beurteilung der Exportchancen des Zukunftsprojekts entspräche nicht der Realität, sondern der Transrapid sei ein weiteres Beispiel des Versagens des Staats und der deutschen Wirtschaft bei industriellen Megaprojekten. Ebenso wie Autobahn-Maut und elektronische Gesundheitskarte versänken viele Großprojekte in einem „Sumpf von Pannen”.
Booz Allen Hamilton analysierte 2007 in der Studie „Global Innovation 1000″ zum wiederholten Mal den Zusammenhang zwischen Ausgaben für Forschung und Entwicklung und dem finanziellen Erfolg der größten Unternehmen.
Drei Erfolg versprechende Strategien wurden identifiziert: Need Seekers, Market Readers und Technology Drivers sind als Ausrichtung sinnvoll. Aufwendungen für Forschung und Entwicklung korrelieren hingegen nicht direkt mit der Anzahl oder der Qualität von Innovationen.
Die Auswahl von Lieferanten für eine Dienstleistung kann im ITK- und Logistik-Bereich schnell und zielgerichtet erfolgen. Allerdings sind Hilfestellungen zum sinnvollen Aufbau einer Ausschreibung spärlich gesät und oftmals fehlt die Zeit, die wichtigsten Arbeitsschritte sorgfältig zu bearbeiten. Dennoch können langwierige Auswahlprojekte oft vermieden werden.
Der Telekommunikationsmarkt galt seit der Liberalisierung als Synonym für verbrauchernahe Innovationen. Seit einiger Zeit kommt diese Innovationsmaschine jedoch ins Stocken: neue Produkte werden entwickelt und vom Kunden nicht angenommen, Wachstumsszenarien werden zurückgeschraubt und die Preispolitik tritt immer stärker in den Vordergrund.
Viele ITK-Entscheider in Unternehmen und bei Providern können von ITK-Outsourcing profitieren. Den Verträgen kommt entscheidende Bedeutung zu, denn Fehler können nur schwer behoben werden. Kostenersparnisse, bessere Dienstleistungen oder schnellere Reaktionszeiten können durch ITK-Outsourcing erreicht werden. Kontrollmöglichkeiten und Flexibilität sind heute vereinbar und proaktive Partner schlagen eigenständig Produktneuerungen vor.
End-to-End Tests ermöglichen es, komplexe Organisationen, Prozesse und Systeme vor der Aufnahme des Betriebes nahe an der Realität zu prüfen. Unterschiedliche Ausprägungen ermöglichen es, dediziert vermutete Problemstellen zu untersuchen. Spielregeln sind zu beachten.
Die Bereitstellung von Medienangeboten und die Möglichkeiten der Telekommunikation und des Internets sind eng verwoben. Die verschiedenen Strömungen, Konvergenz aus Benutzersicht oder aus technischer Sicht herzustellen werden für neue Medienformate, Kommunikationsmöglichkeiten und Nutzungsgewohnheiten sorgen.
Auch im Bereich Telekommunikation waren Unternehmen in den vergangenen Jahren gezwungen, Kosten zu sparen. Dies wurde und wird auch über das Outsourcing von Unternehmensaufgaben erreicht. Gewinner dieser Taktik sind Länder wie Indien, Kanada und Irland, die in den Faktoren Ausbildung der Mitarbeiter oder Attraktivität der Standorte andere Länder klar schlagen. Analysten wie Gartner oder Forrester sagen deshalb für die nächsten Jahre weiter sehr hohe Wachstumsraten für Offshore Outsourcing voraus.
Die Konferenzsaison zu Customer Care & Billing in der Telekommunikation ist eröffnet. Wie in jedem Frühjahr treffen sich Manager vieler Nationalitäten und Telekommunikationsunternehmen in Cannes, London und Nizza auf den Konferenzen 3GSM World Congress 2004, Billing Systems 2004 und der Telemanagement World und diskutieren neue Entwicklungen. Auf den ersten Blick ist das meiste bekannt, aber viele Themen erweisen sich als neue Entwicklungen.




