ROI steigern in der Krise

Schneller Return on Investment in der Krise

Jürgen Stäudtner 25. September 2009

Gegenwärtig sind Maßnahmen gefragt, die sich in sechs Monaten amortisieren. Die wenigsten Unternehmen gehen während der Kreditkrise große Risiken ein. Wir stellen fünf Maßnahmen der Produkt- und Serviceentwicklung vor, die ohne große Investitionen zu schnellen Ergebnissen führen.

Unternehmen, die noch Bewegungsspielräume sehen, können mit diesen Maßnahmen den Abstand zum Wettbewerb vergrößern. Unternehmen, die sich bedroht fühlen, können sich mittels der folgenden Maßnahmen auf das Wesentliche konzentrieren.

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Kosten können eingespart werden, wenn man das Produkt- und Serviceportfolio sowie die Organisation klar auf Aspekte wie Zukunftssicherheit und Kundennutzen abstimmt.

Kunden lassen sich dann einfacher gewinnen, wenn man den Kundennutzen besser als üblich vermittelt, auf schwache Wettbewerber zielt und Produkte und Services dazu wiederverwendet.

Produkte und Services lassen sich schneller und preiswerter entwickeln als üblich, wenn man einige Erkenntnisse berücksichtigt.

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Das IT-Leistungsspektrum auf die Geschäftserfordernisse ausrichten und sparen

Jürgen Stäudtner 23. September 2009

Informationstechnologie muss zunächst die heutigen Anforderungen der Endkunden unterstützen. Alle anderen Anforderungen sollten geprüft werden. Damit kann die Informationstechnologie radikal verschlankt werden.

Seit 20 Jahren wird diskutiert, das Informationstechnologie das Geschäft unterstützen muss und nicht umgekehrt. Unter dem Stichwort „IT Business-Alignement“ erlebt das Thema eine neue Blütezeit.

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Umso erstaunlicher ist es, dass vielerorts Grundregeln nicht eingehalten werden.

Der Einsatz komplexer Technologie muss nicht kompliziert sein.  Der größte positive Effekt für das Geschäft ergibt sich oft dann, wenn man die häufig umfangreichen Anforderungen verschlankt und entsprechend weniger investiert.

Dies ist immer wieder, auch im laufenden Geschäft sinnvoll. So konnten wir bereits den Einsatz ganzer IT-Systeme überflüssig machen. In diesem Artikel zeigen wir einige Einsparpotentiale auf.

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Mit Portfoliomanagement Kosten vermeiden und Chancen ergreifen

Jürgen Stäudtner 20. September 2009

Portfoliomanagement hilft, Kosten zu verringern und die Zukunftschancen zu erhöhen. Die Quadratur des Kreises löst sich auf, wenn man Portfoliomanagement als Produkt- und Servicethema begreift, und nicht als technische Domäne. Kundennutzen und Zukunftssicherheit sollten dabei im Mittelpunkt stehen.

Das Management von Produkt- oder Serviceportfolios führt im deutschsprachigen Raum ein relativ stiefmütterliches Dasein. Portfoliomanagement ist zwar ein oft gebrauchter Terminus, doch scheint dieser sich meist auf technische Projekte zu beziehen. 

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Produkte und Services, die dem Kunden nur eingeschränkt nützen und kein großes Zukunftspotential mit sich bringen sollten überprüft und eingespart werden. Im Gegenzug müssen neue Produkte und Services kontinuierlich ergänzt werden. In Krisenzeiten sollte man die Projekte verfolgen, die mit beschränktem Aufwand ein möglichst großes Potential adressieren.

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Effiziente Innovation in der Rezession sichert Wettbewerbsvorteile

Jürgen Stäudtner 13. Februar 2009

Die Nachrichten der letzten Tage und Wochen sind düster. Die statistischen Daten des vierten Quartals des Jahres 2008 wurden nun ausgewertet und sie sind schlecht. Allerdings ist dies nichts Neues – wir fühlten dies bereits seit einigen Monaten. Interessanter ist, dass der überraschend positive IFO Geschäftsklimaindex des Januars kaum wahrgenommen wird.

Es gibt hinreichend Indikationen dafür, dass die momentane Krise überwunden werden wird. Wir wollen uns nicht zu den Propheten gesellen, die schon genau wissen, wohin die Reise geht. Wir halten es mit dem Arvato-Vorstandschef Rolf Buch, der dem Handelsblatt Anfang des Jahres sagt: “An den Kostenstrukturen [...] zu arbeiten reicht nicht aus. Es geht darum, neue Geschäfte zu entwickeln und Kunden zu gewinnen.”

“Cutting research costs across the board in a recession isn’t smart”schreiben Christie W. Barrett, Christopher S. Musso, and Asutosh Padhi in einem Artikel im McKinsey Quaterly. Auch Booz & Company analysierte in einem  Recession Response Survey und empfiehlt sinngemäß, Kosten dort einzusparen, wo der Kunde es nicht merkt, die künftigen Strukturen der Industrie zu verstehen und intelligente Risiken einzugehen.

Effiziente Innovation ist auch nach unserer Meinung das Gebot der Stunde. Die ist allerdings leichter gesagt als getan. Drei Ansatzpunkte, die zeigen wie man im Arbeitsprozess bereits effizienter werden kann zeigen wir im Folgenden auf:

  • Ideen sind nicht alles: man muss mit ihnen umgehen können
  • Nicht zu früh zufrieden sein: Innovation ist harte Arbeit
  • Konzentration auf das Wesentliche

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